Damit man hinterher keinen Schnupfen bekommt: Wie man sich beim Joggen richtig kleidet - und warum Baumwollbuxen keine gute Idee sind.
Die Kleidung beim Joggen ist das A und O - vor allem im Winter. Es sollte weniger die Optik zählen, sondern eher die Funktionalität, rät Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.
Joggen bei Kälte: Am Anfang darf man ruhig ein bisschen frieren. (© Foto: AP)
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"Achten Sie beim Kauf Ihrer Jogging-Kleidung auf Atmungsaktivität und Windschutz. Ideal ist sogenannte Funktionskleidung, die den Schweiß vom Körper weg transportiert." So bleibe die Haut trocken. Deswegen sollte ein Funktionshemd immer direkt auf der Haut getragen werden.
"Verzichten Sie auf Kleidung aus Baumwolle, denn sie speichert den Schweiß, ist schnell nass und kühlt den Körper aus", sagt Froböse. Das steigere die Erkältungsgefahr.
Sinnvoll ist das Zwiebelprinzip: Dabei werden mehrere dünne Schichten von atmungsaktiver Kleidung übereinander getragen - die Luft zwischen den einzelnen Schichten isoliert. "Aber nicht zu viel anziehen, denn sonst schwitzen Sie zu viel", warnt der Wissenschaftler.
Am besten sei es, leicht fröstelnd zu starten. Zudem ist es wichtig, den Kopf schon ab Temperaturen unter plus 7 Grad mit einer Mütze oder zumindest einem Stirnband warm einzupacken. Denn über den Kopf verliert der Körper 60 Prozent der Körperwärme. Um nicht auszurutschen, empfehlen sich Laufschuhe mit einem griffigen Profil.
Zweimal ist er in Deutschland dem Tod entkommen: in Bergen-Belsen und in München. Der Geher Schaul Ladany gehörte 1972 zu Israels Olympiateam. Das ist jetzt 40 Jahre her, doch die Erinnerung folgt ihm auf Schritt und Tritt. Seite Drei. Jetzt lesen ...
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(sueddeutsche.de/dpa/pfau/dog)
Venizelos kritisiert IWF-Chefin
ob 60 (was sicher falsch ist) oder 30 ist doch egal.
laufen im schnee macht jedenfalls sehr viel spaß :)
Schnell mal aus einer Studie einen Artikel zaubern. Tausendmal gehörte Allgemeinplätze (keine Baumwolle und Zwiebelprinzip) und dazu noch der aus einem Missverständnis geborene Fehler mit den "60% Körperwärme", die über den Kopf verloren gehen sollen (hat ja Tatütata1 schon zu Recht angemerkt, dass das Quatsch ist) anstatt brauchbare Tipps.
Richtig müsste es heißen: Bei komplett warm eingepackten Menschen gehen dann bei nicht wärmend eingepacktem Kopf 60% der Körperwärme über den Kopf verloren (stammt glaub ich aus einer Untersuchung aus den 60ern des US-Militärs). Das ist so, als ob man bei einem optimal wärmegedämmten Haus das Fenster offen lässt und dann allgemein fälschlich 60% Wärmeverlust über die Fenster konstatiert.
Dieser Fehler scheint tatsächlich kaum ausrottbar zu sein.
Lediglich der Hinweis, dass man leicht frierend loslaufen soll, ist wohl etwas hilfreich.
....man verliert also 60% der Körperwärme über den Kopf.
Seltsam, dass wir dann nicht schon alle ausgestorben sind, denn eigentlich müsste dann jeder Mensch Tag und Nacht und zu jeder Jahreszeit mit dick eingepackten Köpfen herumlaufen.
Richtig ist: Man verliert ca. 30% Prozent der Wärme über den Kopf.
Schade, dass der Artikel so unreflektiert veröffentlicht wurde.