Im Supermarkt oder Restaurant - uns werden immer häufiger Lebensmittelimitate vorgesetzt. Tipps, wie man den unappetitlichen Schwindel aufdeckt.
In Supermärkten, Imbiss-Buden und in der Gastronomie werden immer häufiger Lebensmittel eingesetzt, die aus billigen Ersatzstoffen bestehen, wie etwa Kunstkäse auf Pizzen oder im "griechischen Salat". Die Verbraucherzentrale Hamburg gibt Tipps, wie sich der Kunde schützen kann.
Schinken aus Gel oder aus tierischen Fasern? Beim sogenannten Vorderschinken wird oft gemogelt. (© Foto: iStockphotos)
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Wie erkenne ich Imitate im Supermarkt? Auf Fertigpackungen steht der Regel eine Zutatenliste mit den wichtigsten Inhaltstoffen. Dieses "Kleingedruckte" muss der Verbraucher allerdings interpretieren. Heißt es etwa auf einer Verpackung "Lebensmittelzubereitung mit Käse", kann der Kunde davon ausgehen, dass das Produkt eine Mischung aus echtem und aus Kunstkäse enthält. Solch eine Verschleierung gilt etwa auch für den "Mini Keks Bolde" von Biscuits Delacre mit der Aufschrift "Schoko": Die Füllung enthält statt Schokolade nur fettarmes Kakaopulver, das mit gehärtetem Pflanzenfett und Zucker vermischt ist.
Wie erkenne ich Imitate in der Kleingastronomie? Viele Imitate kommen in Imbissbuden und der Kleingastronomie zum Einsatz. Geschmacklich sind sie nur schwer zu erkennen. Heißt es etwa an einem Bahnhofsimbiss nur "Pizza-Schnitte", kann sie Kunstkäse enthalten. Im "griechischen Salat" ist dann unter Umständen auch kein echter Schafskäse, sondern so genannter Analogkäse, der aus billigem Pflanzenfett und magerer Kuhmilch statt Schafsmilch hergestellt wird. Fazit: In der Gastronomie kann der Konsument nur vertrauen, dass ihm kein Imitat untergejubelt wird.
Welche Imitate sind erlaubt? Grundsätzlich ist alles erlaubt, was als Lebensmittel eingesetzt werden kann und den Hygienevorschriften genügt.
Sind Imitate schädlich? Lebensmittelimitate gefährden nicht die Gesundheit. Sie schaden aber dem Vertrauen der Verbraucher, da ihnen minderwertige Inhaltsstoffe untergeschoben werden.
Was kann ich tun? Die Verbraucherzentrale Hamburg erstellt auf ihrer Internetseite www.vzhh.de eine schwarze Liste mit Mogelpackungen und bittet alle Verbraucher um Unterstützung.
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(AFP/sueddeutsche.de/mmk)
Brasiliens Präsidentin Roussef
sind nicht in erster linie die billiganbieter von lebensmitteln in den supermärkten, sondern daß die produktion auch von hochwertigen produkten den marktgesetzen und kostenfaktoren unterworfen ist. dazu nehme ich ausdrücklich auch bioware nicht aus
aufgewachsen in einer ländlichen region mit überwiegend landwirtschaftlichen strukturen kenne ich glücklicherweise auch die alternative produktion von nahrungsmitteln, wobei diese allerdings und konsequenterweise weniger für den absatz bestimmt sind, als für den eigenverbrauch der bauern, diese verstehen es, besonders tierzucht nach unterschiedlichen kriterien zu betreiben, wobei das für den eigengebrauch bestimmte vieh durchaus ein längeres und glücklicheres leben hat
Seltsam, dass auf eine inzwischen Jahrzehnte alte Schummelpulle nicht hingewiesen wird: Balsamico. Ach war das schick, den bodenständigen Weinessig aus der Küche zu verbannen und nur noch den vermeintlich feineren "Balsamico" in den Kartoffelsalat zu kippen. Nur hat der billige Salatanmacher mit dem "Aceto Balsamico tradizionale di Modena" herzlich wenig zu tun. Der Begriff "Balsamico" ist nicht geschützt. Dieser Essig besteht aus gemeinem Weinessig, der mit eingedicktem Traubensaft angereichert und mit etwas Zuckercouleur eingefärbt wird. Aber immerhin: der preisbewusste Gourmet findet die Zutatenliste gut lesbar auf der Flasche...
Empfehlung:
Die Ernährungslüge: Wie uns die Lebensmittelindustrie um den Verstand bringt - ein Buch, daß weiter geht.
Wir machen das auch, selbst kochen.. nur frisch und selbst zubereitet. Wie kann ich erwarten, dass die Industrie mir gesunde Lebensmittel zubereitet? Und selbst kochen ist gar nicht so schwer, wie einen die Kochsendungen und Kochbücher immer vermuten lassen, sondern obendrein kostengünstiger, als Fertignahrung. Nur etwas mehr Zeit, die ich investieren muss, aber ES LOHNT SICH!! Öfter mal an die Zeiten erinnern, als Oma's noch lecker kochten.
Ich dachte, erst 2022 haben wir die gelben. orangen oder die grünen Kekse!
Aber nein, schon 2009 mehren sich die ersten Anzeichen dafür.
Wer wissen will, wo es hinführt, dem empfehle ich doch mal, den Film "Soylent Green" (deutscher Titel "2022 - die überleben wollen") mit Charlton Heston anzusehen.
Wir machen jetzt nur noch folgendes, wir kochen selber, gehen zum Metzger unseres Vertrauens oder zum Käsetandler um die Ecke - zumindest bis 2022.
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