Carla Bruni stellt so manche Konkurrentin modisch in den Schatten. Nun teilt sie auf ihrer Website auch noch Spitzen gegen die britische Premiersgattin Samantha Cameron aus.
Es ist nicht ganz grundlos, dass man Männer mit Hunden vergleicht und Frauen mit Katzen. Schließlich gilt des Menschen bester Freund als etwas beschränkt und unfähig zu so durchtriebenen Bosheiten, wie man sie vermeintlich süßen Kätzchen nachsagt.
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Carla Bruni und Samantha Cameron im Juni 2010 in London. Nach diesem Treffen begann Bruni mit ihren "Komplimenten" gegenüber der schwangeren Cameron. (© ap)
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Die geheimnisvoll schönen Augen einer Katze entdecken Schwärmer auch im Antlitz von Carla Bruni. Aber die Gattin des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy hat offenbar auch scharfe Krallen. Dies musste Samantha Cameron erfahren, Ehefrau des britischen Premierministers, die Carla dieser Tage in London begrüßte und bewirtete. Frankreichs First Lady trug Louboutins - zu einem geradezu unverschämt eleganten grauen Minikleid, das Wespentaille und Beine betonte, die Oberarme freigab - und jede andere Frau in einem Radius von zehn Metern bloßstellte.
Auf den Fototerminen lächelten die beiden Damen dann so dauerhaft und angestrengt, dass Betrachter den Schmerz in ihren Gesichtsmuskeln am eigenen Leib zu verspüren glaubten. Einmal überwand sich Carla sogar, Samantha mit spitzen Fingern ein Insekt vom Kleid zu zupfen, was die im sechsten Monat schwangere Britin nur noch mehr wie eine Landpomeranze wirken ließ.
Nach ihrer Rückkehr nach Paris zog "la Bruni" dann vom Leder, mit Spitzen, die höchst unzureichend als Komplimente verbrämt waren. Sam habe einen "eigenwilligen" Stil schrieb Carla auf ihrer Website, sie sei "eine Art von Mode-Ikone", wobei die Betonung sicher auf den Worten "eine Art von" lag. Süffisant machte sich die Französin zudem darüber lustig, dass Samantha offen "kleinere Fehlleistungen" ihres Mannes preisgebe.
Dass Carla Bruni ihre Website als Giftspritze benutzt, durfte schon Sarah Brown, die Frau des ehemaligen Briten-Premiers erfahren. Von ihr stellte Bruni eine wenig vorteilhafte Zeichnung auf die Seite, die Sarah mit wirrem Haar und dümmlichem Grinsen zeigte. Die Briten freilich verzeihen ihr diese Bosheiten - auf geradezu devote Art: In einer Online-Umfrage der Daily Mail befanden sie mit 66 zu 34 Prozent, dass Carla Bruni "First Lady" der Mode sei, nicht Samantha Cameron.
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(SZ vom 30.06.2010)
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Zustimmung - vor allem da es völlig, aber wirklich völlig unnötig war. Sowas fällt stets wieder auf einen selbst zurück. Vor allem: Frau Bruni muss stets flache Schuhe anziehen, da der Kleine neben ihr sonst Komplexe bekommt - von seinen politischen "Leistungen" einmal völlig abgesehen.
mehr oder weniger grundlos die Gattin eines anderen Staatslenkers im Internet runterzumachen und disqualifiziert die Dame. Aber jeder mag sich seine Gedanken darüber machen.
... soll lieber wieder Gitarre spielen!