Von SZ-Autoren Lars Langenau über die Überlebenskunst

Wieso brechen die einen zusammen, während andere mit schweren Schicksalsschlägen klarkommen? Lars Langenau hat mit Betroffenen gesprochen.

Lars Langenau: ÜberLeben. Verlust und Trauer begegnen und neue Kraft schöpfen. Verlag Gräfe und Unzer, München 2017. 190 Seiten, 14,99 Euro. E-Book 11,99 Euro.

(Foto: Gräfe + Unzer)

"Ich habe gelernt, dass das Durchleben schwieriger Lebensphasen letztlich ein Gewinn sein kann, indem ich die kleinen, wichtigen Dinge des Lebens intensiver wahrnehme, sie als Kostbarkeiten betrachte und dankbar dafür bin." Ingrid Bergmann überlebte eine Geiselnahme und schildert, wie sie trotz ihres Traumas weiterleben kann. Doch wie geht das? Wieso brechen die einen zusammen, während andere mit Schicksalsschlägen klarkommen? Wie geht Überlebenskunst?

SZ-Redakteur Lars Langenau hat mit Betroffenen gesprochen. Aus 28 Gesprächsprotokollen mit Prominenten wie Ingrid Steeger und Konstantin Wecker und ganz normalen Menschen ist ein bewegendes, Mut machendes Abbild unserer Realität entstanden. Die Bandbreite reicht von Krebsdiagnosen, Eltern, die ihr Kind verlieren und schmerzhaften Trennungen bis zum zermürbenden Scheitern an den eigenen Ansprüchen.

Jedes Schicksal ist anders. Es gelingt dem Autor, diese mit Empathie einzufangen und uns einen Einblick in die Vielfalt seelischer Stärke zu geben. Ein Buch über den Weg vom Überleben zurück ins Leben, das Mut und neue Kraft schenkt.

Leseprobe

Einen Auszug aus dem Buch stellt der Verlag auf seiner Internetseite zur Verfügung.