Ein Graffiti auf der Memorial Wall in Bed-Stuy.

"Bed-Stuy", wie Bedford-Stuyvesant abgekürzt wird, war bis Anfang 2000 eines der größten Ghettos in den USA. Vor allem gering verdienende Afro-Amerikaner wohnten dort. In dem Viertel im New Yorker Stadtteil Brooklyn gehörten Bandenkriege, Rassismus, Drogengangs und Überfälle zum Alltag, die Kriminalitätsrate lag weit über dem Durchschnitt von New York. In den 80er und 90er Jahren wurden viele Jugendliche zu Waffenbesitzern und Drogenschmugglern. Das Motto: "Bed-Stuy, do or die" (Bed-Stuy - tu was oder stirb).

Graffitis wie dieses sollen Brooklyns Bürger dazu mahnen, auf Gewalt zu verzichten.

Bild: AFP

22. Januar 2013, 11:01 2013-01-22 11:01:25

zur Startseite