Eine Milliarde Stunden länger im Büro: Noch nie machten die Deutschen so wenige Überstunden wie im Krisenjahr 2009. Das hat positive Folgen.
Die Kurzarbeit und ihre Folgen:Die Zahl der Überstunden ist im Krisenjahr 2009 erwartungsgemäß auf ein Rekordtief gesunken. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurden insgesamt rund eine Milliarde Überstunden geleistet - ein knappes Drittel weniger als im Vorjahr. Dazu komme erfahrungsgemäß etwa die gleiche Zahl unbezahlter Überstunden, sagte eine Sprecherin in Nürnberg.
Noch nie machten die Deutschen so wenige Überstunden wie im Krisenjahr 2009. (© Foto: dpa)
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Rückgang in der Industrie
Das IAB bestätigte einen entsprechenden Bericht der Bild-Zeitung. Die Zahl der Überstunden pro Arbeitnehmer sank um 12,9 Stunden auf durchschnittlich 35,4 Stunden. Der Rückgang betraf demnach vor allem die Industrie. 2008 seien insgesamt 1,4 Milliarden Überstunden geleistet worden, im Boomjahr 2001 seien es sogar 1,7 Milliarden gewesen.
Schon in der vergangenen Woche hatte das Institut gemeldet, dass 2009 die Arbeitszeit pro Beschäftigtem durch Abbau von Arbeitszeitkonten und durch Kurzarbeit im Schnitt um 3,2 Prozent gesunken sei. Dadurch seien in der Krise rechnerisch etwa 1,2 Millionen Jobs gerettet worden. Insgesamt sank die Zahl der Arbeitsstunden je Beschäftigtem 2009 um 43,5 Stunden auf 1.309 Stunden.
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(sueddeutsche.de/APN/dpa/holz)
Nationalteam vor der EM
wenn Sie und Ihre Kollegen (folglich sind Sie mindestens zu dritt) nur für zwei gearbeitet haben, hatten Sie doch ein recht entspanntes Jahr, oder....?
Entschuldigung, ich konnte es mir einfach nicht verkneifen.
Aber leider geht es nicht nur Ihnen so.
Diese Aussage muss wie Hohn in den Ohren derer klingen, deren Firmen in der Krise das dringend benötigte Zusatzpersonal nicht eingestellt haben.
Meine Kollegen und ich haben letztes Jahr für 2 gearbeitet.
Natürlich ohne Zusatzbezahlung.
Man sollte die Einkommenssteuer auf Arbeitslohn nur auf 40 oder 35 Wochenstunden bezogen bezahlen müssen!
"Schon in der vergangenen Woche hatte das Institut gemeldet, dass 2009 die Arbeitszeit pro Beschäftigtem durch Abbau von Arbeitszeitkonten und durch Kurzarbeit im Schnitt um 3,2 Prozent gesunken sei. Dadurch seien in der Krise rechnerisch etwa 1,2 Millionen Jobs gerettet worden."
Wenn die Arbeitrszeitkonten für die Arbeitslosenversicherung verwendet werden, tragen die Arbeitnehmer zu 100% die Kosten der konjunkturellen Arbeitslosigkeit! Die Unternehmer und die Agentur für Arbeit freut`s.