Hautkrankheiten im Überblick Warzen sollten immer behandelt werden

Kinder sind besonders häufig betroffen. Auch wenn sie meist harmlos sind: Man kann und sollte Warzen entfernen.

Von Sarina Pfauth

Warzen sind harmlos, aber unschön und oft sehr hartnäckig. Die Hautwucherungen sind außerdem sehr ansteckend und manchmal auch schmerzhaft.

Symptome: Die Haut verdickt sich, verhornt und bildet hügelige, hautfarbene und manchmal getönte Knoten mit rauer Oberfläche. Warzen können Schmerzen verursachen, wenn sie beispielsweise an der Fußsohle auftreten (sogenannte Dornwarzen). Wenn sie nicht vollständig entfernt werden, treten sie oft immer wieder auf. Warzen kann man an allen Körperstellen bekommen, am häufigsten sind sie jedoch an Händen und Füßen.

Ursachen/Auslöser: Auslöser sind Humane Papillomaviren. Die Viren vermehren sich in den betroffenen Hautstellen und können durch direkten Hautkontakt übertragen werden. Anfällig sind besonders Menschen, die kleine Risse in der Haut haben. Von Warzen sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen.

Behandlung: Viele Warzen verschwinden irgendwann von alleine. Weil sie aber sehr ansteckend sind, sollten sie trotzdem behandelt werden. Unkompliziert sind Lösungen zum Auftragen oder Warzenpflaster mit Salizylsäure, die so lange getragen werden, bis die Warze weiß wird. Das kann allerdings einige Wochen oder Monate dauern.

Vorbeugung: Besonders leicht fängt man sich die Viren an feucht-warmen Orten ein, die von vielen Menschen besucht werden - also in Schwimmbädern, Sporthallen, Duschräumen und Hotels. Dort sollte man immer Badeschuhe tragen. Nach einem Schwimmbadbesuch ist es wichtig, die Haut gut abzutrocknen. Gut geschützt sind Füße und Hände, wenn sie immer warm und trocken und gut durchblutet sind. Hände kann man auch durch eine fettreiche Handcreme gegen Virenangriffe wappnen.