Schock an der Zapfsäule: Ein Liter Diesel kostet derzeit an vielen Tankstellen mehr als 1,50 Euro - und damit fast so viel wie ein Liter Benzin. Warum der Preis steigt, wie er sich demnächst wohl verändern wird und ob sich ein Diesel-Auto überhaupt noch lohnt. Die wichtigsten Fragen im Überblick.
Schock an der Zapfsäule: Der Dieselpreis steigt und liegt fast mit Super E 10 gleichauf, ein seltenes Phänomen. Ein Liter Diesel kostet derzeit an vielen Tankstellen mehr als 1,50 Euro. Die Rekordmarke von 1,54 Euro, die im Sommer 2008 erreicht wurde, könnte bald überschritten werden.
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Der Dieselpreis bewegt sich auf Rekordniveau. (© dpa)
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Wer macht den Dieselpreis?
Die Preise an der Tankstelle spiegeln vor allem die sich ständig ändernden Großhandelspreise wider, die an sogenannten Spotmärkten wie Rotterdam gebildet werden. In den vergangenen Jahren waren die Preise für beide Spritsorten meistens auf gleichem Niveau, sagt Karin Retzlaff vom Mineralölwirtschaftsverband. Zuletzt liefen sie jedoch auseinander. Der Dieselpreis stieg in Rotterdam von 56 Cent im Mai auf jetzt 64 Cent pro Liter. Superbenzin verbilligte sich zugleich von 55 auf 52 Cent.
Warum steigt der Preis?
Das liegt vor allem daran, dass sich viele mit Heizöl eindecken. Heizöl und Diesel sind technisch verwandt. Wird Heizöl teurer, dann auch der weiterhin gefragte Dieselkraftstoff, der zum Teil Importware ist. Längst kauft nicht mehr jeder sein Heizöl im Sommer, wie Rainer Wiek vom Energie-Informationsdienst (EID) erklärt. Hausbesitzer informierten sich laufend und warten auf den günstigen Preis - bis der Winter vor der Tür steht und sie kaufen müssen. Wer seinen 3000-Liter-Tank füllt, muss schon 2700 Euro zahlen, das sind 600 Euro mehr als vor einem Jahr. Weitere Preistreiber sind Raffinerie-Engpässe und Transportprobleme, etwa wenn der Rhein wenig Wasser führt.
Wie viel vom Dieselpreis-Aufschlag behalten die Konzerne?
Das verraten sie natürlich nicht. Aber: Für Diesel fallen rund 22 Cent weniger Steuern an als für Benzin, dafür ist der Kraftstoff in Rotterdam 12 Cent teurer, bleibt ein Vorteil von 10 Cent. Liegt der Preis an der Zapfsäule wie jetzt 4 Cent unter Benzin, sind immerhin noch 6 Cent übrig. Beobachter gehen davon aus, dass zumindest ein Teil davon in den Kassen der Multis bleibt. "Da wird einfach gut Geld verdient", sagt ADAC-Sprecher Andreas Hölzel. Beim EID heißt es: "Das ist eben Marktwirtschaft. Der ADAC verkauft seine Reisen im Sommer auch teurer."
Warum war Diesel eigentlich immer billiger?
Der deutsche Fiskus belegt Diesel mit einer wesentlich geringeren Mineralölsteuer als Benzin. Der Unterschied beträgt 18,5 Cent (Diesel 47 Cent, Super 65,5 Cent), mit Umsatzsteuer sind es 21,9 Cent. Damit unterstützt der Staat vor allem das Transportgewerbe mit seinen Diesel-Lastern. Als Ausgleich gilt die geringere Kraftfahrzeugsteuer für Benziner.
Bleibt Diesel jetzt fast so teuer wie Benzin?
Wahrscheinlich nicht. Im Sommer 2008 hatte der Dieseldurst der Chinesen vor den Olympischen Spielen den Kraftstoff erstmals genauso teuer wie Benzin gemacht, danach ging die Schere immer wieder deutlich auseinander. Spätestens nach dem Winter sei es wieder so weit, heißt beim EID. Aber: Laut ADAC liegen die Preise auch auf Jahressicht 2011 besonders dicht beieinander. Bislang lag der Unterschied im Schnitt bei 12 Cent. In den Vorjahren waren es um die 20.
Lohnt sich ein Diesel-Auto noch?
Ja, meint der ADAC. "Ein Auto hat man im Schnitt acht Jahre. Da sollte man sich nicht vom aktuellen Spritpreis leiten lassen", sagt Sprecher Hölzel. "Bei mehr als 20 000 Kilometern im Jahr lohnt sich der Diesel schon." Gründe: Im langjährigen Durchschnitt ist Diesel billiger - und die Autos schlucken ein Viertel weniger als Benziner
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(SZ vom 21.11.2011/aum)
Christopher Lee zum 90.
Jede Tankanlage muss das über Temp. Sensor und Umrechnungsfaktor berichtigen.
Kein Argument.
Es gibt einige Länder, in denen Diesel schon seit langem teuerer ist als Benzin. In Deutschland ist Benzin nur deshalb teuerer, den Spediteuren und den Landwirten ein Zückerchen in Form von geringerer Mineralölsteuer verschafft hat, obwohl Diesel alles andere als umweltfrendlich ist.
... kleines Geschenk für Garbage Motors vom Exxon Mobile ...
Dan Ackerson bedankt sich, und müllt über Europa wo er kann ...
( Und seine Karren roten bei den Händler auf dem Hof, trotz Toyota-Pannen ).
holen sich die konzerne ihre verluste rein die sie in den weltmeeren bei der gewinnung verlieren... also das was "daneben geht" beim abschoepfen.
das argument der kfz steuer ist bei gewerbefahrzeugen ohnehin daneben. denn erstens zahlen lkw ( auch kleinlaster mit lkw zulassung ) weniger steuern und zweitens lassen sich die steuern bei unternehmern absetzten. fuer privatpersonen muss die hoehere kfz steuer ueber den niedrigeren dieselpreis in der der jahresfahrleistung kompensieren. kostet diesel nun soviel wie benzin rechnet es sich nur noch ueber den niedrigeren verbrauch.
weg mit der pendlerpasuchale und der oekosteuer auf sprit waere der erste schritt. der zweite die angleichung der kfz.-steuer. das waere wahrscheinlich sogar kostenneutral und die gleichgewichte waeren wieder hergestellt. der gemeine pendler ueberlegt dann zweimal. denn er bekommt ja die pendlerpauschale auch wenn er in einer fahrgemeinschaft z.b. nur 50% an spritkosten hat aber den vollen satz erhaelt. dann sitzen vielleicht mehr als nur eine person in den autos auf dem weg zur arbeit.
aber was wir einmal haben geben wir nicht mehr her... niemals... nein nein... festhalten...
Das Preis steigt weil kein Liquidität vorhanden.
Seit einem halben Jahr sind die Banksters/Ölmulti-Schweine dabei den Brent zu cornern. Nigeria rechnet ab die neue Öl-Kontrakte in RMB ( Yuan), Chavez ditto ....
Das Sheeple zu scheren & häuten über Diesel ist normall. Irgendwie müssen die Boni her ...
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