Gnadenlos abgebrannt: Ex-Baywatch-Star Pamela Anderson ist das Geld ausgegangen - jetzt hat sie Ärger mit den US-Finanzbehörden.
Begonnen hatte alles irgendwie mit einem Zufall. Pamela Anderson saß als Zuschauerin bei einem Football-Spiel in Vancouver, nichtsahnend was da kommen könnte, und irgendein Kameramann brachte ihr Konterfei groß auf die Videoleinwand des Stadions. Der Rest ist Geschichte: Noch am gleichen Tag engagierte sie die Firma, deren T-Shirt Anderson trug, für Werbeaufnahmen; später heuerte der Playboy die Blondine als Aufmacheroptik für die Titelseite der US-Ausgabe an. Mehrfach ließ sich Anderson, Kultfigur und Sexsymbol in Personalunion, in den folgenden Jahren für das Männermagazin ablichten. Dafür kassierte sie ebenso kräftig wie für ihre Darstellung der Rettungsschwimmerin "C.J." in der US-Rettungsschwimmerstaffel Baywatch.
Pamela Anderson schuldet dem Bundesstaat Kalifornien knapp 500.000 Dollar. Die Aufnahme entstand vor wenigen Tagen bei einer Werbeaktion für die Tierschutzorganisation Peta. (© Foto: AFP)
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Doch diese guten Zeiten sind lange vorbei. 1997 stieg Anderson bei Baywatch aus und wenig später ab. Schlagzeilen machte vor allem ihre turbulente Ehe mit dem Skandalrocker Tommy Lee, weniger ihr weiteres filmisches Schaffen. Drei Scheidungen später hat Anderson, inzwischen 42, jetzt auch noch massiven Ärger mit den US-Steuerbehörden.
Fast eine halbe Million Dollar soll Anderson den Finanzbehörden schulden, wie aus einer kürzlich vom US-Bundesstaat Kalifornien veröffentlichten Liste hervorgeht. Bereits vor einem Jahr wurde die Schauspielerin aufgefordert zu zahlen - vergeblich. Doch Anderson kann sich trösten: Angeprangert werden 249 weitere Steuersünder, die dem Pleitestaat jeweils mehr als 100.000 Dollar schulden.
Auf der Website der Schauspielerin (www.pamelaanderson.com) findet sich zum Thema Steuerskandälchen übrigens kein Hinweis, und auch Andersons Anwalt Robert Leonard gibt sich wortkarg. Ja, er vertrete Anderson in dieser Angelegenheit; nein, mehr wolle er dazu nicht sagen.
Kurz und schmerzlos
US-Medienberichten zufolge soll sich Anderson mit der Renovierung ihrer Malibu-Villa finanziell verhoben haben. Schon vor anderthalb Jahren plagten die Schauspielerin immense Geldsorgen: Bei einer Pokerrunde in Las Vegas soll sie rund 180.000 Euro verloren haben. Das Geldproblem von damals erledigte sich allerdings kurz und schmerzlos - Anderson knutschte zwecks Begleichung der Spielschulden mit einem Kontrahenten.
Für die Finanzbehörden kommt solch ein unmoralisches Angebot allerdings nicht in Frage, Anderson wird wohl zahlen müssen. Denn auch Steuerschulden sind Ehrenschulden.
Aber vielleicht hilft ihr am Ende auch wieder der Zufall.
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(sueddeutsche.de/cmat)
Moderne Verwaltung
"Steuerschulden sind Ehrenschulden"
Nee, so ein Spruch ist in der Rubrik Finanzen nun völlig falsch, das hat doch mehr etwas mit Medien (keiner glaubts) oder Panorama (ungewöhnliche Denkweisen) etwas zu tun.
ist ganz am Ende versteckt:
"Steuerschulden sind Ehrenschulden"
Entweder hat der Autor keine Ahnung, wie der ursprüngliche Spruch zu verstehen ist, oder wir haben hier die Revolution unseres Steuersystems. Insofern ist die Rubrik 'Finanzen' mehr als angebracht.
"Schlagzeilen machte vor allem ihre turbulente Ehe mit dem Skandalrocker Tommy Lee, weniger ihr weiteres filmisches Schaffen."
Die turbulente Ehe konnte man doch auch auf Video beobachten..:-D
...müssten ihre silikonvorräte zum verfugen ausreichend sein!
..als Minipreneurin!
Paging