Lebensmittel-LügenTricks und Finten im Supermarkt

Deutscher Käse unter griechischer Flagge, Kalbsleberwurst vom Schwein oder Sylter Spezialitäten aus Hamburg: Lebensmittelhersteller greifen tief in die Trickkiste, um ihre Produkte besser zu verkaufen. Wo Kunden an der Nase herumgeführt werden und wie sie sich wehren können.

Lebensmittel-Lügen – Namen führen in die Irre

Hersteller können sich die Namen ihrer Produkte aussuchen. Hinter Namen wie Twix oder Bounty steckt kein implizites Produktversprechen. Anders ist es beispielsweise bei dem Langnese-Eis "Cremissimo". Schon der Name legt dem Kunden den Geschmack von sahniger Eiscreme auf die Zunge. Dabei wird das Eis aus entrahmter Milch und Pflanzenfett hergestellt.

Tipp: Die Verkehrsbezeichnung informiert, welche Lebensmittel sich hinter dem Produktnamen verbergen. Sie steht meistens direkt über der Zutatenliste. "Cremissimo" heißt dort einfach "Eis mit Schokoladenstückchen (6,5 Prozent) und Schokoladensauce (elf Prozent)".

Bild: Verbraucherzentrale 10. September 2013, 14:292013-09-10 14:29:49 © Süddeutsche.de/mahu/sks