Die Bayerische Landesbank fordert Schadenersatz für ihre Verluste beim Kauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria. Sie sei mit "falschen, irreführenden Auskünften" vorsätzlich getäuscht worden - und hat nun Klage beim Wiener Handelsgericht eingereicht. Diese sei jedoch "erst der Auftakt".
Die Bayerische Landesbank macht nach Informationen der Süddeutschen Zeitung in einer beim Handelsgericht Wien eingereichten Klageschrift Schadenersatz für die Verluste bei der österreichischen Hypo Group Alpe Adria geltend (HGAA).
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Binder Grösswang
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Die Klage richtet sich gegen die Mitarbeiter-Privatstiftung (Maps) der HGAA und beläuft sich auf 50 Millionen Euro. Die BayernLB trägt bei Gericht vor, sie sei vor vier Jahren beim Kauf der Hypo Alpe Adria über den Zustand des Kärntner Instituts arglistig und vorsätzlich getäuscht worden. Hätte man gewusst, wie es wirklich um die Hypo gestanden habe, dann hätte man die Kärntner Bank nie und nimmer erworben.
So aber sei der BayernLB ein Schaden in Höhe von 3,7 Milliarden Euro entstanden. Dafür sollen die damaligen Verkäufer der Hypo nun nach und nach haften, beginnend mit der Maps, die ihren kleinen Hypo-Anteil für 117,5 Millionen Euro nach Bayern veräußert hatte.
Der Prozess gegen die Maps ist nach Angaben aus dem Umfeld der BayernLB "nur der Auftakt" zu höheren Forderungen gegen andere Alteigner der Hypo. Aus "prozessökonomischen Gründen" gehe man so vor, steht in der Klageschrift. Gäbe die Wiener Justiz der Landesbank recht, dann wäre der Weg frei für weitere Klagen gegen den Finanzmakler und früheren Hypo-Chef Tilo Berlin, der zusammen mit teils prominenten Investoren aus Industrie und Wirtschaft in Deutschland und Österreich ein Vermögen am Verkauf der Kärntner Bank nach Bayern verdient hat. Und auch Klagen gegen das Land Kärnten selbst wären dann möglich, das als Hypo-Altaktionär unter dem damaligen, inzwischen verstorbenen Regierungschef Jörg Haider von dem Milliardendeal profitiert hatte.
Schadensersatz ohne Rücksicht, wen es trifft
Bayerns Regierungschef Horst Seehofer und Finanzminister Georg Fahrenschon beteuern seit Monaten, wenn Schadenersatz verlangt werden könne, dann werde das auch getan. Ohne Rücksicht darauf, wen es treffe. Die Verluste der Landesbank tragen das Land Bayern und seine Bürger.
Für die Maps waren unter anderem die früheren Hypo-Vorstandschefs Wolfgang Kulterer und Tilo Berlin verantwortlich. Die BayernLB beschreibt in der von ihrer Wiener Anwaltskanzlei Binder Grösswang eingereichten Klage auf 35 Seiten, wie man von Kulterer und Berlin mit "falschen, irreführenden Auskünften" in die Irre geführt worden sei.
Die beiden Finanz-Manager sollen persönlich daran beteiligt gewesen sein, dass die Hypo auf fragwürdige Art und Weise 150 Millionen Euro bei Investoren eingesammelt und fälschlicherweise als Eigenkapital ausgewiesen habe. Die Hypo hatte den Investoren heimlich zugesichert, deren Aktien auf Wunsch zurückzukaufen. Diese Zusagen waren versteckt und später teilweise vernichtet worden. Es sei darum gegangen, "die Spuren der strafbaren Handlungen zu beseitigen", steht in der Klageschrift der BayernLB.
Prominenteste Investoren waren Ingrid Flick, die Witwe des Milliardärs Friedrich Karl Flick, und die Flick-Privatstiftung mit insgesamt 35 Millionen Euro. Auch sie hatten sogenannte "Put-Optionen" bekommen, mit deren sie ihre Hypo-Aktien zum vollen Preis zurückgegeben konnten, plus Dividende. Weil dieses Geld nicht unbegrenzt zur Verfügung stand, hätten diese Aktien, schreibt die BayernLB, von der Hypo aber nicht als Eigenkapital gewertet werden dürfen.
Die Vorwürfe gegen Kulterer und Berlin, die jetzt zur Klage gegen die Maps führten, stehen seit Monaten im Raum. Seither weisen Kulterer und Berlin über ihre Anwälte diese Anschuldigungen vehement zurück und versichern, sie hätten stets korrekt agiert.
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(sueddeutsche.de/olkl, luk)
Christopher Lee zum 90.
wirklich ohne Rücksicht darauf, wen es trifft, die Verantwortlichen für das HGAA-Desaster verklagen wollten, müssten aus meiner Sicht längst auch die CSUler aus dem Verwaltungsrat der BayernLB auf der Anklagebank sitzen
Namensliste der Investoren, die sich wohl auf die Unfähigkeit der Diletantenvereinigung von BayernLB/CSU verlassen und damit in wenigen Monaten ca. 150 Mio. Euro verdient haben:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/532888/Namensliste_Die-46-Investoren-des-Tilo-Berlin
Und auch hier wurde schon der Verdacht geäussert, dass Fahrenschons Gutachteritis nur der Schonung seiner Parteifreunde dient:
welt.de/die-welt/regionales/article6981653/BayernLB-Neue-Kritik-am-CSU-Finanzminister.html
Nicht zu vergessen ist auch, eine unter Mitwirkung von CSUlern veranlasste Änderung im Landesbankgesetz, dass die BayernLB-Verwaltungsräte (also die CSUler) nicht wie üblich bei Fahrlässigkeit, sondern erst bei bei grober Fahrlässigkeit zur Rechenschaft gezogen werden können. Dies dürfte ein Punkt mehr für das Totalversagen der CSUler gewesen sein.
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versuchte schon mit dem brisanten Linner-Gutachten, das seine Parteifreunde aus dem Verwaltungsrat der BayernLB schwer belastete, auf ewige Tauchstation zu gehen. Dort liess er es dann unter Beteiligung seiner Parteifreunde entschärfen, auch um für sich selbst den Offenlegungsdruck zu mindern. Erst als das Orginal auf Umwegen der Opposition zugespielt wurde, bekam Fahrenschon Beine. Hier seine dummen Ausreden:
abendzeitung.de/politik/meinung/151695
Später baute Farenschon noch ein Gefälligkeits-Gutachtenzum Schutz seiner Parteifreunde an. Die von ihm beauftragte Kanzlei "Hengelen Müller HM" sollte der vom Landtag eingesetzten Kanzlei "Flick, Gocke, Schaumburg FGS" entgegen wirken, das seine Parteifreunde belastete. Es kam sogar so weit, dass der Ermittlungsstand der Kanzlei FGS hinten herum der Kanzlei HM zugespielt wurde, so dass die Kanzlei FGS möglichst lange von der Kanzlei HM ausspioniert werden und ein Gegen-Gutachten zum Schutz von Fahenschons Parteifreunden anfertigen konnte.
Früher saß Fahrenschon aufgrund seines CSU-Parteibuches als Leiter im "Risiko-Controling" der BayernLB - Schrott einkaufen, für einen Euro alles zurückgeben und dann davonlaufen? Vernichtet wurde ein Grossteil eines 2 Mrd.Kredites mit CSU-Spezi Leo Kirch, mehrere Mrd. mit Schrottpapieren aus den USA, rund eine Mrd. durch Kreditgabe an eine isländische Bank und hunderte von Milo. mit 2 Totalpleiten mit österreichischer BAWAG und kroatischer Bank, bei denen die Diletantenvereinigung BayernLB/CSU jeweils sämtliche Anteile für einen symbolischen Euro zurückgab und flüchtete.
Fahrenschon kannte also schon die Dummheit seiner BayernLB/CSU, als er im Dezember 2009 sämtlich HGAA-Anteile für einen symbolischen Euro zurückgab und noch 825 Mio. oben drauflegte.
mit der die CSU-Totalversager in Nadelstreifen Faltlhauser, Naser, Beckstein, Huber, Georg Schmid und Hans Schaidinger wenigstens etwas als Betrugsopfer dargestellt werden sollen. Ausserdem haben Seehofer und der Vertuscher Fahrenschon schon früher die Backen ganz dick aufgeblasen, sie würden die Verkäufer verklagen, um von der gefährlichen Unfähigkeit der Parteifreunde abzulenken. In jedem Fall wollten die CSUler mit dem HGAA-Kauf eine CSU-Erfolgsstory vorgauckeln, was aber gründlich in die Hose ging.
Gekauft wie besichtigt:
sueddeutsche.de/geld/bayernlb-ein-verhaengnisvoller-vertrag-1.3230
Reichen die Taschen mit bayerischem Steuergeld gefüllt:
youtube.com/watch?v=vZb1mfBm5uY&feature=related
Bayerische Steuergelder für österreichischen Profi-Fußball
youtube.com/watch?v=Gs1sNangHd4
Die Rolle von Edmund Stoiber, der übrigens von dem jetzigen Bundesinnenminister Hans Peter Friedrich vor den Journalisten aus dem Schussfeld gezogen wurde und zwar so, als ob Stoiber und Friedrich etwas an der Ohren hätten - so dient man sich in der CSU nach oben:
youtube.com/watch?v=WKPFeKYI4nU
Faltlhauser, der zu blöd ist einen Bankkauf anzuschaffen:
youtube.com/watch?v=Cc9_9S5ffxE
Verbrechen dürfen sich auch für die "Investoren" nicht lohnen. Dinge wie die Put Option. Ein Gauner Syndikat.
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