2008 mussten die Bundesbürger laut Deutschem Mieterbund 17 Prozent mehr für Heizenergie ausgeben als im Jahr davor. Wie man die Kosten in den Griff bekommt.
Heizen ist teurer geworden: 2008 mussten die Bundesbürger 17 Prozent mehr für Heizenergie ausgeben als im Jahr davor, errechnete der Deutsche Mieterbund (DMB) in Berlin in seinem aktuellen Heizkostenspiegel. Der Energieberater Reinhard Loch von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf erläutert, wie sich Heizkosten sparen lassen:
Heizkörper sollten in der Wohnung unbedingt frei stehen. Ein Sofa, Schrank oder Vorhänge in der Nähe hindern die Wärme daran, sich im Raum zu verteilen. (© Foto: AP)
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Raumtemperatur: Es gibt Richttemperaturen für Wohnräume. Im Wohn- und Kinderzimmer sind 21 Grad üblich, das Bad sollte mit 23 Grad etwas wärmer sein. In der Küche und im Flur kann die Temperatur auf 16 bis 20 Grad gesenkt werden. Auch im Schlafzimmer sind 16 bis 18 Grad üblich - je nach Wohlbefinden. "Es sollte aber nicht zu kalt sein, denn an kalten feuchten Wänden bildet sich schneller Schimmel", warnt Loch.
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"an kalten feuchten Wänden bildet sich schneller Schimmel"
Das ist sehr vereinfacht dargestellt: An warmen feuchten Wänden bildet sich zweifellos schneller Schimmel als an kalten feuchten Wänden.
Entscheidend ist, ob die Wände feucht sind. Dazu spielen zwei Faktoren eine Rolle: die Luftfeuchtigkeit im Raum und der Unterschied zwischen Raum- und Wandtemperatur. Heizt man kalte feuchte Luft auf, wird sie trockener, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Andererseits ist dann die Temperaturdifferenz zur Wand tendenziell höher, was die Kondensation an der Wand wieder fördert.