Gasanbieter wechseln Gaspreise auf 12-Jahres-Tief - jetzt lohnt sich der Wechsel

Der Anbieterwechsel ist leicht - und die Ersparnis meist im dreistelligen Bereich.

(Foto: Patrick Pleul/picture-alliance/ZB)

Wer seinen Gasanbieter wechselt, kann Hunderte Euro sparen. Das müssen Verbraucher beachten.

Gas für die Heizung und zum Kochen gibt es diesen Sommer so preiswert wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Wer länger seinen Gasanbieter nicht gewechselt hat, sollte dringend noch vor dem Herbst die Preise kontrollieren, die er für Heizung und Warmwasser zahlt. Falls der Kunde noch nie gewechselt hat, kann er am meisten sparen. Denn dann steckt er in der besonders teuren Grundversorgung.

Für den Kunden können - je nach Verbrauch - einige hundert Euro Ersparnis drin sein. Automatisch geben die Anbieter Preissenkungen nur in seltenen Fällen an ihre Kunden weiter. Wer nicht den Tarif wechselt oder beim Anbieter nachhakt, bei dem kommen die niedrigeren Preise meist nicht an.

Die Kündigung übernimmt der neue Versorger

Viele Menschen nutzen Preisvergleichsseiten im Internet, um einen günstigeren Versorger zu finden. Wenn der Kunde einen Anbieter ausgewählt hat, funktioniert das Wechseln ganz einfach. Der neue Versorger kündigt für Sie Ihren alten Vertrag. Es gibt kein Risiko, dass dem Verbraucher das Gas abgestellt wird. Der Anbieterwechsel ist in wenigen Minuten erledigt.

Falls ein bisschen Arbeit nicht abschreckt, können Verbraucher Bonuszahlungen besonders preisaggressiver Anbieter mitnehmen. Aber Achtung: Anbieter mit hohem Neukundenbonus versuchen in den Folgejahren oft, das Geld durch deutlich höhere Preise wieder hereinzuholen. "Anbieter-Hopper" sollten deshalb unbedingt auf die Kündigungstermine achten und im Zweifel konsequent jedes Jahr wechseln.

Wer hingegen an einer Gas-Zentralheizung hängt, darf seinen Vermieter oder die Hausverwaltung ansprechen. Die sind zwar nicht immer motiviert, den Gasanbieter regelmäßig zu wechseln, aber wenn die Differenz zwischen dem Preis des Mieters und den günstigen Angeboten am Markt sehr groß wird, sollte der Mieter Druck machen.

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