Großer Auftritt: Pater Anselm Grün und Puma-Chef Jochen Zeitz haben ein Buch geschrieben - über Geld, Gott und Gewinne. Ein Ortstermin.
Jochen Zeitz steht im Literaturhaus in München und hat die Sache mit den Fotos ziemlich gut drauf. Zeitz, seit 17 Jahren Chef des Sportartikelherstellers Puma, schickt sein strahlendstes Managerlächeln in alle Richtungen. Dann wünscht sich ein Fotograf "so ein bisschen, dass es nach Gespräch aussieht", also macht Zeitz aus dem Lächeln ein Lachen, wirft den Kopf in den Nacken und dreht sich gleichzeitig nach rechts. Dort steht der Benediktinerpater Anselm Grün.
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"Gott, Geld und Gewissen" heißt das Buch von Pater Anselm Gruen und Puma-Chef Jochen Zeitz. (© dapd)
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Grün hat sein Lächeln um keinen Millimeter verändert, er steht noch genauso da wie am Anfang. Trotzdem sieht es jetzt aus, als hätte er einen Scherz gemacht, über den Zeitz gerade herzlich lacht. Der Fotograf ist beglückt.
Das ungleiche Duo Zeitz und Grün hat geladen, um an diesem Mittwoch ein gemeinsames Buch zu präsentieren: "Gott, Geld und Gewissen" - die Dokumentation eines, wie es heißt, fast zwei Jahre andauernden Dialogs über die wirklich großen Fragen des Lebens.
Die drängendste davon beantwortet Pater Grün gleich zu Beginn: Keineswegs wären Geld und Glaube unvereinbar, sagt er. Im Gegenteil kenne er keine Religion, die sich nicht mit wirtschaftlichen Fragen befasse: "Jesus war kein Antikapitalist", sagt Grün. Nur allzu viel Bedeutung dürfe Kapital nicht bekommen: "Idealerweise gibt einem Geld die Freiheit, seine Religion zu leben".
Das ist natürlich eine konsensfähige Formel auch für den Sportmanager Zeitz, dessen Unternehmen im vergangenen Jahr 128 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet hat. Zeitz sagt, bei einem weltweit agierenden Konzern wie Puma gäbe es Einflüsse aus allen Glaubensrichtungen, aber die "Grundwerte aller Weltreligionen" wären ja in Pumas Firmenphilosophie vereint: "Fair, ehrlich, positiv, kreativ", sagt Zeitz. An dieser Stelle fragt man sich, wieso das dann eigentlich so schwierig ist, im Nahen Osten.
"Nur ein ethisches Unternehmen ist erfolgreich", sagt Zeitz
Zeitz und Grün sind, auf der Bühne ebenso wie in ihren Dialogen im Buch, ziemlich freundlich zueinander. Konflikte habe man keine, beteuern beide, und wenn sie so reden über Ethik und Nachhaltigkeit und Umweltschutz, dann könnte man glauben, das Streben nach Gewinn und das nach Gerechtigkeit sei eigentlich ein und dasselbe. "Ich bin überzeugt, dass nur ein ethisches Unternehmen auch langfristig erfolgreich sein kann", sagt Zeitz dann. Grün nickt.
Erst ganz am Ende lässt sich der Benediktiner doch noch ein kritisches Wort entlocken: Was Pumas Fabriken in China angehe, sagt er, habe er doch "immer ein bisschen Zweifel, ob man da die angestrebten ethischen Standards auch wirklich einhalten kann".
Zeitz sagt, dass Puma "Verantwortung übernimmt, sich aber nicht für jede einzelne Zulieferfirma in China verbürgen" könne. Und dass man zwar noch kein nachhaltiges Unternehmen sei, "aber wir wollen eines werden." Dann gehe er natürlich davon aus, dass Zeitz seine Absichten umsetzen werde, sagt Grün: "Ich glaube an das Gute." Ist ja auch sein Job.
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(SZ vom 09.09.2010/bbr)
Griechenland und die Euro-Zone
der den Kapitalismus verteidigt! Weil auch für ihn Brosamen abfallen ? Den anderen ( Mixa, Zollitsch, Müller usw. ) ist gottlob die Sprache ausgegangen.
Paulus schreibt in Kolosser 2, Vers 8:
"Seht zu,
dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug,
gegründet auf die Lehre von Menschen
und auf die Mächte der Welt
und nicht auf Christus."
(Lutherübersetzung)
"Vertraue den Menschen, die die Wahrheit suchen.
Aber misstraue jenen, die sie gefunden haben!"
"Ich kenne einen Gott, für den es sich lohnt zu sterben.
Ich kenne keinen, für den es sich lohnt zu töten!"
"Vertraue den Menschen, die die Wahrheit suchen.
Aber misstraue jenen, die sie gefunden haben!"
"Ich kenne einen Gott, für den es sich lohnt zu sterben.
Ich kenne keinen, für den es sich lohnt zu töten!"
Worte von Martin Luther:
"In diesem beiden besteht das ganze christliche Leben.
Glaube an Gott und hilf deinem Nächsten.
Das lehrt das ganze Evangelium."
"Christus hat das Predigtamt nicht dazu gestiftet und eingesetzt,
dass es diene, Geld, Gut, Gunst, Ehre und Freundschaft zu erwerben
oder seinen Vorteil damit zu suchen,
sondern dass man die Wahrheit frei öffentlich an den Tag bringe,
das Böse strafe und sage, was zur Seelen Nutz, Heil und Seligkeit gehört."
"Das Evangelium soll nichts anderes tun,
als das Gewissen festigen,
das Herz rühren und den Glauben stärken;
die anderen Lehren sind nichts als heidnische Statuten über den Leib."
"Ein gutes Gewissen ist das Paradies und Himmelreich,
und ein böses Gewissen ist die Hölle selbst."
"Wer Prediger sein will,
der hüte sich aufs höchste vor eitler Ehre und Geiz,
oder wenn er sich damit belastet fühlt, meide er das Predigtamt.
Er wird sonst nichts Gutes schaffen sondern nur Gott schänden,
die Seelen verführen und Gut stehlen und rauben."
"Ein Mensch, der sich der Welt Reichtum und Ehre ergeben hat
und indessen seiner Seele und Gottes vergißt,
der ist gleich einem kleinen Kind,
das einen Apfel in der Hand hält,
der schön ist von Gestalt und äußerlicher Farbe und meine es habe etwas Gutes;
inwendig aber ist er faul und voller Würmer."
"Reichtum ist das allergeringste Ding auf Erden,
die kleinste Gabe, die Gott einem Menschen geben kann.
Was ist´s im Vergleich zu Gottes Wort ?
Ja, was ist´s noch im Vergleich zu leiblichen Gaben und Schönheit
und im Vergleich zu den Gaben des Gemüts ?
Dennoch strebt man so emsig danach !
In keiner Hinsicht ist am Reichtum etwas Gutes.
Darum gibt unser Herrgott für gewöhlich Reichtum den groben Eseln,
denen er sonst nichts gönnt."
Wir können nur jedem Suchenden Menschen raten, sich eine Bibel mit Konkordanz zu kaufen. So haben wir auf der Suche nach Gott zum christlichen Glauben gefunden, da wir in der schwersten Zeit unseres Lebens in tiefstem Kummer, Schmerz und Leid von den sogenannten Schriftgelehrten in den langen Gewändern alleine gelassen wurden.
Meidet daher die Bücher von Papst, Grün und Käßmann und lest die Bibel.
Paulus schrieb im 2. Tim. 3, 16:
"Denn alle Schrift,
von Gott eingegeben,
ist nütze zur Lehre,
zur Zurechtweisung,
zur Besserung,
zur Erziehung in der Gerechtigkeit,"
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