Fingertapser machen Smartphones nicht nur unansehnlich sondern auch unsicher: Aus den Fettspuren auf dem Display lassen sich die Zugangs-Passwörter herauslesen.
Aus Fingerabdrücken auf den Bildschirmen lassen sich bei Smartphones die Benutzerpasswörter ermitteln. Das ergab eine Untersuchung von US-Forschern. Die Wissenschaftler der Universität Pennsylvania haben die Displays der Geräte Google Nexus One und HTC G1 auf verräterische Fingerabdrücke und Wischspuren untersucht.
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Das Passwort wird bei diesen Geräten durch das Berühren der Displays eingegeben. Bei jedem Anfassen hinterlassen die Finger auf der Oberfläche ein wenig Fett. An häufig berührten Stellen ist dieser Fettfilm ausgeprägter als in anderen Display-Bereichen.
Für ihre Versuche haben die Wissenschaftler die Displays fotografiert und anschließend mit einer Bildbearbeitungs-Software am Computer die Kontraste der Fotos verstärkt. Auf diese Weise hätten sie in neun von zehn Fällen die Passwörter geknackt, wie sie anlässlich des Kongresses Woot '10 (Workshop on Offensive Technologies) berichteten.
Das Abwischen der Displays mit einem Tuch entfernt die Fettfilme nur teilweise. Es ist beim Putzen am besten auf ein fettlösendes, für den jeweiligen Bildschirm geeignetes Reinigungsmittel zurückzugreifen.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie finden Sie hier.
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(sueddeutsche.de/sid/leja)
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