Mobiltelefonmarkt 2013 Smartphones gefragter als Handys

Die weltweite Nachfrage nach Smartphones steigt. Erstmals werden sie 2013 öfter ausgeliefert als herkömmliche Mobiltelefone. Ein Grund: die sinkenden Preise.

Wenn das Jahr 2013 zu Ende geht, werden mehr Smartphones als Handys ausgeliefert worden sein. Das geht aus einem Bericht der International Data Corporation (IDC) hervor. Die Zahl der gelieferten Smartphones soll bei 960 Millionen weltweit liegen. Verglichen mit 2011 sei das eine Steigerung um 33 Prozent. Insgesamt seien dann mehr als die Hälfte aller ausgelieferten Mobiltelefone, nämlich 52 Prozent, Smartphones.

"Der Nutzer hat sich umorientiert und ist von einfacher Telefonie umgestiegen auf Datenkonsum", heißt es in dem Bericht. Fotos schießen, in sozialen Netzwerken agieren, Emails checken lässt sich eben nur mit dem Smartphone.

Gerade in so genannten "emerging markets", also aufstrebenden Märkten wie Indien, sei ein vermehrter Bedarf nach Smartphones zu verzeichnen, heißt es weiter. Aktuell nutzen 27 Millionen Menschen in Indien Smartphones.

Die New York Times führt diesen steigenden Nutzerkreis auf niedrige Kaufpreise zurück, da viele Smartphone-Hersteller kurz nach der Markteinführung die Kaufpreise ihrer Geräte reduzieren.

Kombiniert mit den technischen Leistungen von Smartphones führe dies dazu, dass sich gleichzeitig immer mehr Menschen gegen den Kauf eines Laptops oder PCs entscheiden würden.