Allen Zierrat weglassen: Ein Interview mit Albert Shum, Microsofts Chefdesigner für die Software mobiler Geräte.
Lockere Kleidung, die Haare lang und strubbelig - ganz so flippig wie Albert Shum aussieht, Microsofts Chefdesigner für die Software mobiler Geräte, ist das Handybetriebssystem Windows Phone7 nicht geworden. Künftig wird es die Smartphones von Nokia antreiben und damit den Kampf mit Apple und Google mit neuer Energie versehen. Wir sprachen mit Shum über den Wandel bei Mobilgeräten, über Design und Bedienkonzepte.
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Albert Shum, Microsofts Chefdesigner für die Software mobiler Geräte (© Microsoft GmbH)
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SZ: Sie hatten Gelegenheit, ein Betriebssystem für Mobilgeräte von Grund auf neu zu entwickeln...
Shum: ...was wir uns gar nicht unbedingt gewünscht hatten. Andererseits hatten wir dadurch nicht bloß viel Freiheit, sondern auch die Möglichkeit, auf den tiefgreifenden Wandel zu reagieren, der sich gerade vollzieht.
SZ: Sie meinen den Siegeszug der Smartphones, die mobile Revolution?
Shum: Ja. Was ein Telefon ist, das hat sich doch in den letzten fünf Jahren völlig verändert. Das Telefonieren ist zur Nebensache geworden.
SZ: Was waren die Leitgedanken bei der Entwicklung von Windows Phone 7?
Shum: Die Reise begann so: Wir haben uns Menschen vorgestellt, die ein Handy benutzen, wir haben ihnen sogar Namen und eine Lebensgeschichte gegeben. Anna und Miles sind beide berufstätig, haben einen Sohn und versuchen ihr Leben zu organisieren, auch mit der Hilfe ihrer Smartphones.
SZ: Hätten Sie nicht einfach Menschen fragen können?
Shum: Wenn man die Leute fragt, was sie wollen, erfährt man nie, was sie eigentlich wollen, ihre geheimen Wünsche.
SZ: Und was wünschen sich Handynutzer wirklich?
Shum: Das Interessanteste und Wichtigste im Leben sind doch die Menschen um uns herum. Wir haben also vor allem Wert darauf gelegt, die verschiedenen Wege, auf denen wir mit diesen Menschen kommunizieren, miteinander zu verknüpfen.
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Wave-Gotik-Treffen in Leipzig
Wenn ich als Überschrift lese:
Microsofts Chefdesigner im Gespräch
"Das Wichtigste sind die Menschen"
dann habe ich keine Lust den Artikel zu lesen.