Digitalkonferenz in Berlin Re:publica feiert den #Aufschrei

Auf der Digitalkonferenz Re:publica in Berlin 

(Foto: dpa)

Zehn Zeichen gegen das Mackertum: Dass unter dem Twittersymbol #Aufschrei Frauen über den tägliche Sexismus berichten, ist ein Erfolg der Netzgemeinde - das zeigt sich auch am Applaus, den die Initiatorin auf der Digitalkonferenz Re:publica bekommt.

Von Johannes Boie, Bastian Brinkmann und Pascal Paukner, Berlin

Von Montag bis Mittwoch findet in Berlin Deutschlands wichtige Digitalkonferenz statt, die Re:publica. Das Motto der Tagung lautet "In/Side/Out" und soll dafür stehen, dass die Szene sich nach außen kehrt, über die eigenen Grenzen hinaus aktiv wird. Aus dem Klassentreffen der Blogger, Nerds und Netzaktivisten ist längst eine Großveranstaltung geworden. 5000 Besucher sind zur siebten Auflage der Re:publica gekommen. 2007 kamen 700 Gäste. Die Konferenz wächst.

Zum Auftakt der Re:publica verlasen die Gründer minutenlang eine Liste von Sponsoren und Unterstützern. Die Szene, die kritisch ist, hört dennoch zu. Die Re:publica ist zu wichtig, als dass man sie als Netzmensch verpassen dürfte.

In diesem Jahr kommen 350 Sprecher. Sie reden über Medien und Kultur, über Wissenschaft und Forschung, neue Geschäftsmodelle, Technologie und darüber, was all die Ideen, die sie mitgebracht haben, all die Geschichten, die sie erzählen, mit der Gesellschaft anstellen könnten. Süddeutsche.de ist vor Ort und berichtet live.

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