Weiterhin Wirbel um das WeTab: Chef von Ankershoffen nimmt den Hut - er hatte unter falschem Namen WeTab-Loblieder auf Amazon verfasst.
Das WeTab ist derzeit alles andere als ein iPad-Rivale: Von Kritikern erhält der Flachcomputer der deutschen Unternehmen Neofonie und 4tiitoo bislang keine guten Noten. Auch viele Kunden zeigen sich auf Facebook und bei Amazon wenig angetan von dem Gerät: Zu schwer sei es, dazu wenig bedienungsfreundlich und voller Programmfehler, so der Tenor der Kritiker.
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WeTab-Macher von Ankershoffen: Rücktritt nach Amazon-Debakel. (© ddp)
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Nun sind bei Amazon auch positive Bewertungen zu lesen - doch ausgerechnet an einigen dieser Urteile ist nun zu zweifeln. Am Freitag untersuchten Mitglieder der WeTab-Facebookgruppe die Profile der Amazon-Rezensenten, und stießen dabei auf Unregelmäßigkeiten. Der IT-Journalist Richard Gutjahr nahm die Debatte auf seinem Blog auf. Der Verdacht: Zwei äußerst wohlwollende Kundenrezensionen könnten womöglich von niemand anderem als dem Geschäftsführer des Herstellers und seiner Frau stammen.
So schrieb der Kunde "Peter Glaser": "Ich muss meine vorige Rezension korrigieren: Das WeTab ist nicht gut, sondern sehr, sehr gut." Die volle Punktzahl vergibt er ebenso wie "Claudia Kaden", die von einem leisen Lüfter und einer praktischen "Daumen-Navigation" schreibt. Viele der anderen Kunden hatten Lüfter-Lautstärke und fehlende Mehrfingernavigation gerügt.
Ein Screenshot der beiden Profile zeigt jedoch nicht nur einen Nutzernamen, sondern auch den Klarnamen der Autoren: Demnach handelt es sich bei Glaser nicht um den in IT-Kreisen geschätzten Journalisten gleichen Namens, sondern um Helmut Hoffer von Ankershoffen, den Chef der WeTab, sowie seine Frau Sandra. Die Vermutung: Bei der Änderung ihres Nutzernamens könnten die beiden vergessen haben, die Anzeige ihres echten Namens zu deaktivieren.
Eine Vermutung, die sich nun bestätigt hat: Am Abend gab von Ankershoffen eine lange angekündigte Erklärung ab. Dort gibt er zu, hinter den Rezensionen zu stecken. "Ich wollte damit meiner Freude über den Markstart und meiner Überzeugung, dass das WeTab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen", heißt es. "Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe. Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden."
Als Konsequenz tritt von Ankershoffen als Geschäftsführer der WeTab GmbH ab und lässt seine Position "bis auf weiteres ruhen". Co-Geschäftsführer Tore Meyer ist künftig alleine am Ruder, Ankerhoffens Firma Neofonie bleibt aber unverändert Partner im Joint Venture der WeTab GmbH.
WeTab-Macher von Ankershoffen war bekannt für eine äußerst offensive PR-Politik: Wenige Wochen nach dem Verkaufsstart des iPad erschien Ankershoffen im Frühjahr wie aus dem Nichts auf der Bildfläche und kündigte einen deutschen Konkurrenten für das erfolgreiche Apple-Flachbrett an. Zuvor war er vor allem durch die Entwicklung der Suchmaschine Fireball bekannt geworden - dies war aber Ende der Neunziger, noch vor dem Platzen der Dotcom-Blase.
Der 37-Jährige war bereits im Vorfeld des WeTab-Verkaufsstarts in die Kritik geraten, weil er beim ersten Vorführtermin Journalisten einen Prototypen gezeigt hatte, auf dem nur ein Video zu sehen war. Auch in den Wochen vor dem Verkaufsstart betonten die Macher immer wieder, noch kein fertiges Produkt zeigen zu können.
Die aktuellen WeTab-Probleme sollen in den kommenden Monaten mit Updates gelöst werden, wie das Unternehmen verspricht. Allein: Nach dem Amazon-Gau und der verspielten Glaubwürdigkeit dürfte der WeTab GmbH nicht einmal ein Neustart ausreichen, um das Gerät noch zu einem Erfolg werden zu lassen.
(sueddeutsche.de/joku/holz)
Am iPhone Launch wurde in mehreren Länder (zB Belgien,Schweden und Polen) Statisten bezahlt um die WartechLânge zu vergrössern..... Es gab viel wenige Artkeln darüber damals.
also mein HTC und das von 99,9% läuft mit Froyo und das absolut einwandfrei. Wenn Sie mit den 1000 Mehrfunktionen überfordert sind können Sie ja ein anderes Produkt verwenden.
Zum Schluß bleibt die Frage wozu ein Tablet? Arbeiten ist schlichtweg nicht möglich, als Ebookreader sind fast alle zu schwer (kann man gerne mal selber ausprobieren, 1kg längere Zeit im angenehmen Winkel zu halten, dafür braucht man Schmalz), telefonieren nur mit Mikro (wenn überhaupt) möglich, da ich mir sicherlich kein Ipad ans Ohr halte (dähmlicher ausschauen geht wohl kaum). Als Standalone (100% Ersatz eines PC´s) absolut unbrauchbar (Ipad setzt glaub ich zwingend einen Rechner vorraus, Speicher insgesamt zu wenig, keine optischen Laufwerke usw).
Spieleuntauglich, Multimediauntauglich (siehe oben und zuwenig Power).
Was bleibt? Im Schnitt 600 Euro und mehr für ein Gerät das vieleicht in 1-2 Disziplinen besser abschneidet als mein Smartphone??? Und das soll nun die Krönung sein? Also da bleib ich bei meinem Smartphone, nehme 1000euro in die Hand und lasse mir ein Microatx Spielerechner vom allerfeinsten zusammenstellen, stöpsel diesen an meinen Flachbildfernseher (HDMI juhu) und lege mir ggf. noch ein Paar Bluetoothkomponenten zu und kann so in absolut atemberaubender Geschwindigkeit in Full HD Auflösung am 42Zoll Plasma Surfen,Telefonieren,Spielen,Arbeiten und sonst alles machen.
Der Rest kann isch von mir aus Smartphone,Tablet und Notebook ins Zimmer stellen. Ich fahr vom ersparten erstmal ne Woche in den Urlaub.
Wenn man einem anderen Gerät hinterher hechelt muss man sich nicht wundern, falls man nachher damit verglichen wird - und beim Milliarden-Etat des Gegners dann auch alt aussieht.
Worauf die Community wartet ist ein Smartphone oder auch Tab mit Systemoffenenheit. Das bedeutet nicht zwangsläufig ein Open Source-Betriebssystem, aber zumindest eine Hardware, auf der man zunächst einmal installieren kann, was man möchte.
Gäbe es die Möglichkeit, von einer SD-Karte zu booten, wie seinerzeit von Diskette, und dann von CD/DVD/BR, und das Betriebssystem der Wahl zu installieren, könnte man sich der leidenschaftlichen Unterstützung einer breiten Community erfreuen.
So mancher hatte sich das vom weTab versprochen und erhofft und ist nun enttäuscht worden.
Schade eigentlich. Aber ich habe immer noch Hoffnung, dass so ein Gerät bald mal herauskommt.
Ich schon. Wieder einmal versucht jemand, Lokalpatrioten mit allerlei Blendeffekten als Investoren, Kunden oder für wohlwollende Kommentare zu gewinnen. "Der deutsche iPod-Killer" WeTab klingt genauso wie der "deutsche iPad-Rivale" Maxfield. Mal schauen, wann hier der Insolvenzverwalter kommt.
Das WeTab ist nur ein weiterer trauriger Beweis für die Gier irgendwelcher Business Fatzkes die unbedingt das Weihnachtsgeschäft mitnehmen wollen auch mit einem unfertigen Produkt.
War es bisher bei Software, insbesondere bei Spielen, üblich das die Ware beim Kunden "reift" so kommt das langsam auch bei Hardware in Mode, allerdings funktioniert das nicht wie man an den ausbleibenden updates für die achsotollen HTC "smartphones" sieht. 1000 Funktionen mehr als das iPhone und keine funktioniert zufrieden stellend. Update auf die aktuelle Android Version? Fehlanzeige!
Ich nehme mal an das der Laden auch abgesoffen wäre hätte man das WePad "durchentwickelt" aber so wie das jetzt läuft verdienen sie es nicht anders.
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