Für das iPad gibt es zwar eine externe Tastatur, aber erstaunlicherweise vermisst man sie kaum. Das virtuelle Keyboard auf dem Schirm funktioniert so gut - vor allem, wenn man das iPad quer hält -, dass es sich tatsächlich lohnt, in eine Textverarbeitung zu investieren. Apples Pages (7,99 Euro), unser Favorit, ist im Prinzip gut gemacht, zeigt aber auch die Grenzen des iPad-Konzepts. Um eine Seite zu drucken, muss man sich die Datei per E-Mail an einen Computer schicken oder braucht noch ein App. Auch das Markieren geht nicht so leicht wie mit einem herkömmlichen Computer mit Maus und Tastatur. Zum Mitschreiben reicht es aber locker - schöner gestalten und drucken kann man den Text dann ja am großen Computer.

19. Juli 2010, 11:292010-07-19 11:29:42 © (SZ vom 19.7.2010)/joku