Vor dem ersten Schultag Was Eltern vor der Einschulung wissen müssen

Bevor am ersten Schultag mit Schultüte gefeiert werden kann, müssen sich Eltern von schulpflichtigen Kindern mit jeder Menge Fragen auseinandersetzen: Auf welche Grundschule soll mein Kind gehen? Wie alt sollte mein Kind sein - und wie funktioniert die Einschulung? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

[] Von Schulreife bis Sprengelprinzip - was müssen Eltern zur Einschulung wissen?

Mit dem Schuleintritt wird es nicht nur im Leben der Kinder ein bisschen ernster, auch die Eltern der angehenden Grundschüler müssen sich neuen Herausforderungen und auch Problemen stellen. Noch vor der Einschulung sollten sich Erziehungsberechtigte daher mit einigen wichtigen Fragen auseinandersetzen.

[] Auf welche Grundschule soll mein Kind gehen?

Von der ersten bis zur vierten beziehungsweise sechsten Klasse herrscht bis auf wenige Ausnahmen keine freie Schulwahl. Die künftigen Erstklässler werden je nach Wohnort einer bestimmten Schule im entsprechenden Grundschulbezirk zugeteilt. Das so genannte Sprengelprinzip oder die Sprengelpflicht soll dafür sorgen, dass der Weg zur Schule nicht allzu weit ist, und außerdem soziale Selektion bereits zum Schuleintritt verhindern.

Es kommt jedoch durchaus vor, dass Eltern ihre Kinder unter der Adresse von Verwandten anmelden oder andere Tricks anwenden, um sie so auf eine vermeintlich oder tatsächlich bessere Grundschule schicken zu können. Auch mit einem Gastschulantrag, in dem Gründe für den Besuch einer anderen Schule wie etwa die Nähe zum Arbeitsplatz aufgeführt werden, können Familien unter Umständen das Sprengelprinzip umgehen.

Eine Alternative zu den Regelschulen sind freie Schulen wie Waldorf- oder Montessori-Schulen, deren Besuch aber meist erst ein genehmigter Antrag beim Schulamt und ein überstandenes Auswahlverfahren ermöglicht.