Tipps für die Uni-Stadt Dortmund Pott, hömma!

Kann ich hier ein weißes T-Shirt tragen, ohne dass es nachher grau ist? Muss ich jetzt für den BVB sein? (So viel sei verraten: ja.) Und was bitte ist "Kappes"? Wer zum Studium nach Dortmund kommt, hat Fragen - der Studentenatlas von SZ.de und jetzt.de liefert die Antworten.

Text: Hanna Voß, Illustration: Katharina Bitzl

Dortmund eine Studentenstadt - wer hätte dat gedacht? Die größte Stadt des Ruhrgebietes ist bundesweit sicher mehr für Fußball als für ihre Akademiker bekannt. Aber immer mehr Studenten kommen hierher - und bleiben.

Wohnen

Wer aus Städten wie München oder Hamburg nach Dortmund zieht, dem wird die Wohnungssuche geradezu paradiesisch vorkommen. Man findet hier eine Bleibe, ohne allzu lange suchen zu müssen. Und das Beste daran: Sie ist auch noch bezahlbar! In der Innenstadt liegen die durchschnittlichen Kaltmieten (ohne Nebenkosten) pro Quadratmeter etwa zwischen fünf und sieben Euro. Der jüngsten Studie der Wohnungsplattform immowelt.net zufolge ist Dortmund nach Bochum und Leipzig die drittgünstigste Uni-Stadt der Republik.

Dennoch hat sich die Wohnsituation auch hier in den vergangenen Jahren verschärft. Die etwa 3100 Plätze in den Studentenwohnheimen sind belegt, es gibt lange Wartelisten. Preiswerte Unterkünfte sind auch bei anderen Wohnungssuchenden mit geringem Einkommen begehrt. Trotzdem gibt es ein ausreichendes Angebot - wenn auch nicht immer in der favorisierten Lage.

Die Stadt Dortmund hat zudem mit der Dogewo, der Dortmunder Gesellschaft für Wohnen, einen Kooperationsvertrag geschlossen. Demnach reserviert die Dogewo für Schüler, Studenten und Auszubildende einen Pool von etwa 90 preiswerten Wohnungen im Ortsteil Dorstfeld, also in Uni-Nähe, die zum Teil schon ab sofort verfügbar sind.

Tipps für die Wohnungssuche

Der Stadtanzeiger, der umsonst in jeden Haushalt geliefert wird, hat einen umfassenden Immobilienteil, ebenso die Ruhr Nachrichten. Die Dortmunder Tageszeitung bietet parallel dazu eine Immobilienseite im Netz, auf der sich gut strukturiert nach Wohnungen suchen lässt. Über die Internetseite des Studentenwerks kann man sich um Wohnungen, Appartements und Wohnheimzimmer bewerben. Auch der Asta, über den an der TU Dortmund ohnehin das meiste läuft, bietet im Internet eine eigene Wohnungs- und Jobbörse an.

Nützliche Links:

Unterwegs

... mit den Öffentlichen

Mit dem Semesterticket dürfen Studierende den öffentlichen Personennahverkehr in ganz Nordrhein-Westfalen nutzen. Ab 19 Uhr (werktags) und am Wochenende kann im Bereich des Verkehrsverbandes Rhein-Ruhr (VRR) eine weitere Person kostenfrei mitgenommen werden. Die Kosten für das Semesterticket werden direkt mit dem Semesterbeitrag eingezogen und betragen zurzeit 156,16 Euro pro Semester.

Abfahrtszeiten und Änderungen im Fahrplan im Raum Dortmund gibt es auf der Homepage des VVR oder der Webseite Bus & Bahn für Dortmund.

... mit dem Fahrrad

Wer kein eigenes Fahrrad hat, kann für neun Euro am Tag eines mieten. Überall in der Stadt, zum Beispiel am Hauptbahnhof, gibt es Miet-Stationen von metropolradruhr, erkennbar am weißen "m" auf orangefarbenem Grund. Dortmund ist allerdings laut der jüngsten ADAC-Studie die fahrradunfreundlichste Großstadt Deutschlands. Deshalb lieber die City meiden und in der Bolmke radeln, einem Wäldchen direkt an der Westfalenhalle.

... mit dem Taxi

Beliebte Nummern: 02 31/14 44 44 oder 02 31/7 77 77 77.

Nützliche Internetseiten: Taxi Dortmund Taxi-Rechner Dortmund