Innenminister Herrmann ist alarmiert: Noch nie hat es so viele linksextremistisch motiverte Straftaten gegeben wie im Jahr 2010. Auch eine Partei steht unter Beobachtung.
Die Zahl linksextremistischer Straftaten ist in Bayern stark angestiegen. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) beklagte am Donnerstag in München bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2010 eine Zunahme um 45 auf 172 Fälle im vergangenen Jahr. Dies sei ein historischer Höchststand und ein "deutliches Alarmzeichen", sagte der Minister.
Bild vergrößern
Joachim Herrmann stellt den Verfassungsschutzbericht 2010 vor. (© dpa)
Anzeige
Die Zahl der Gewalttaten aus dem rechtsextremen Spektrum blieb 2010 laut Herrmann mit 58 ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Damals waren es 53.
Besonders häufig seien Polizisten Ziel der linksextremen Gewalt, sagte Herrmann. 120 Mal sei dies vergangenes Jahr der Fall gewesen, fast doppelt so oft wie 2009. In der Gesellschaft gebe es eine Tendenz, linke Gewalttaten zu verharmlosen. "Die menschenverachtende Haltung ist bei linken und rechten Gewalttätern die gleiche", betonte er.
In diesem Zusammenhang kritisierte Herrmann, dass es immer wieder Bündnisse zwischen linksextremen und anderen Gruppen bis hin in die Mitte der Gesellschaft gebe. Dies ermögliche linken Gewalttätern, aus dem Schutz der Menge Straftaten zu begehen und die Staatsgewalt vorzuführen, sagte der Minister. "Unsere Gesellschaft muss damit aufhören, Aufrührer, Brandstifter und Steinewerfer als mögliche Partner bei der Durchsetzung politischer Ziele zu betrachten", forderte er.
Auch die Partei Die Linke findet sich weiter im bayerischen Verfassungsschutzbericht. Verfassungsfeindliche Kräfte bestimmten den Kurs der Partei unverändert mit, sagte Herrmann. Eine Beobachtung durch den Verfassungsschutz in allen Ländern halte er für "dringend geboten". In Bayern werde man dies auf jeden Fall tun.
Zum Thema islamistischer Terror sagte Herrmann, es gebe keinen Anlass zu Entwarnung. Es gelte weiterhin, äußerst wachsam zu bleiben. Auch die Islamische Gemeinde Penzberg (IPG) findet sich erneut im Verfassungsschutzbericht. Sie war vergangenes Jahr vor Gericht mit dem Wunsch gescheitert, nicht mehr genannt zu werden. Herrmann sagte, es gebe keine neuen Erkenntnisse über verfassungsfeindliche Bestrebungen, verteidigte aber die Nennung.
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) kritisierte, dass die IPG genannt werde, obwohl es keine Erkenntnisse gebe, die dies rechtfertigten. "Es wäre deshalb besser gewesen, wenn der Innenminister auf die Erwähnung der IGP verzichtet hätte", sagte die Bundesministerin. Die Grünen im Landtag nannten die Erwähnung "skandalös". Das Innenministerium halte "unbelehrbar daran fest, die Gemeinde in den Kontext des radikalen Islamismus zu rücken." Das sei "eine unerträgliche Willkür, mit der sich das Ministerium letztlich nur davor drücken will, seine frühere Fehleinschätzung offen zu revidieren".
- Thema
- Joachim Herrmann RSS
- Gaststätten: Landesweite Sperrzeit München gegen Zapfenstreich 01.02.2011
- Herrmann: Sohn macht auf Skandal-Rapper Gangster aus Erlangen 20.01.2011
- CSU: Gespräch mit Herrmann "Mehr Schaden als Nutzen" 30.12.2010
- SZ-Interview mit Innenminister Herrmann CSU: Polizeireform ist verfassungswidrig 30.12.2010
- Bayerns Innenminister Herrmann Auf Betriebstemperatur 19.11.2010
- Nachtkritik: Maischberger Kluger Kopf darf Kopftuch tragen 13.10.2010
(dapd-bay/bica)
Gewalt in Syrien
Die neueste Antwort
sagte Herrmann. 120 Mal sei dies vergangenes Jahr der Fall gewesen.
Meistens hatten dabei die Polizisten in heldenhafter Manier auf"RECHTE" Bürger gegen den linken Mob geschützt, wenn diese alten deutschen Helden wie Hess oder "88" die gebührende Ehre erwiesen.
Beispiel aus dem Bund:
"Die Statistik über rechtsextreme Morde seit 1990 ist lückenhaft – damit beschäftigt sich nun auch das Parlament ...Die Zeitungen kamen im September 2010 auf 137 Todesopfer, die Regierung spricht bis heute, gestützt auf die Angaben der Polizeien der Länder, von lediglich 47 Toten. Die Linksfraktion hat in der vergangenen Woche eine detaillierte Große Anfrage gestellt, in der alle 90 Todesopfer aufgelistet sind, die in den Angaben der Regierung nicht auftauchen."
tagesspiegel.de/politik/die-90-vergessenen-opfer/3978946.html
Ich trau mich jetzt mal: Dass Idriz, der Leuchtturm der Integration (das sagte sein Anwalt) und seine Gemeinde weiterhin im Verfassungsschutzbericht erwähnt werden, liegt nicht daran, dass der Verfassungsschutz gern Muslime in den Boden drückt, sonder daran, dass dieser Herr nachweislich Kontakte zu Gruppen hat, welche islamistische Ziel verfolgen. Soll man das wegignorieren? Dass linksextreme Straftaten zugenommen haben - auch das wegingnorieren? Wenn eins gilt: Alle drei Varianten des Extremismus - der "braune", der "rote" und der "grüne" (Achtung! Hier ist die Fahne des Propheten gemeint) - sind abzulehnen - und zwar entschieden!
Bitte beachten Sie unsere netiquette und unsere AGB
Welches LInke Auge meinen sie ihr linkes Auge oder das all der anderen!
Dann wäre es das rechte Auge!
LOLOLOLOLOLOLOLOLOL _ich kan Postbotisch! :) :)
Paging