Regensburg Waggons krachen in Laster und verfehlen Fahrer nur knapp

Nach dem Betriebsunfall im Güterbahnhof Regensburg-Ost mussten Helfer mit schwerem Gerät anrücken.

(Foto: dpa)

Heikle Panne beim Rangieren: Am Bahnhof Regensburg-Ost durchbricht ein Zug einen Prellbock. Die Bundespolizei ermittelt, wie es dazu kommen konnte.

Unsanfter kann man kaum erwachen, als es einem Lkw-Fahrer am Dienstagmorgen in Regensburg widerfuhr: Während er in der Fahrerkabine schlief, krachten plötzlich mehrere Zugwaggons in seinen am Straßenrand geparkten Laster. Der Mann hatte riesiges Glück: Die tonnenschweren Zugteile verfehlten das Führerhaus nur um wenige Meter.

Eine Rangierlok sollte die die Waggons auf ein Nebengleis des Güterbahnhofs Regensburg-Ost schieben, hielt aber nicht rechtzeitig an, wie die Bundespolizei berichtet. Der Zug durchbrach einen Prellbock, rumpelte über ein Stück Wiese und auch noch quer über die angrenzende Robert-Bosch-Straße, in der sich auch die Zufahrt zu dem Güterbahnhof befindet.

Die Ursache für den Unfall ist noch unklar, ebenso die Höhe des entstandenen Schadens. Die Bundespolizei ermittelt nach eigenen gegen mehrere Personen, die an dem Rangiermanöver beteiligt waren. Für die Aufräumarbeiten mussten Helfer mit schwerem Gerät anrücken. Die Höhe des entstandenen Schadens und die Unfallursache waren zunächst unklar.