Garmisch-Partenkirchen Wintersportler eröffnen Saison

Bei Nebel, Wind und Sonnenschein fahren Tausende auf die Zugspitze

Tausende Wintersportler sind am Wochenende an der Zugspitze in die Skisaison gestartet - bei rund 1,70 Meter Schnee. Der hohe Andrang an den ersten Tagen der Saison sei mehr als zufriedenstellend, teilte ein Sprecher der Zugspitzbahn am Sonntag mit. Mussten zum Auftakt am Freitag etwa 1000 Skifahrer und Snowboarder noch im Nebel kurven, lockten traumhaftes Wetter und Pulverschnee am Samstag etwa 2200 Gäste auf Deutschlands höchsten Berg - darunter etwa 1700 Wintersportler. Am Sonntag gab es einen Einbruch der Besucherzahlen: Bei starkem Wind und schlechter Sicht trauten sich nur rund 800 Skifahrer auf die Piste. "Angesichts der schlechten Bedingungen ist das aber eine gute Zahl", sagte ein Sprecher der Bahn.

In der Nacht zum Sonntag habe es etwa zehn Zentimeter Neuschnee gegeben, und es solle weiter schneien. Die Bedingungen auf den Pisten seien jedoch nicht nur wegen der Schneefälle der vergangenen Tage besser als im Vorjahr, sondern auch wegen der Naturschnee-Depots. Sie wurden im Frühjahr nach dem Ende der Wintersaison angehäuft und dienten nun mit als Grundlage für die Pistenpräparierung. Am Zugspitzplatt fahren derzeit vier von fünf Liften. Damit sind neun von zwölf Pisten geöffnet - eine weniger als geplant. Mit Spannung sehen Wintersportler und Ausflügler dem Start der neuen Seilbahn an der Zugspitze entgegen. Sie nimmt am 22. Dezember ihren offiziellen Fahrbetrieb auf.