Söder warnt die Union vor dem Verlust ihres konservativen Profils und fordert eine neue Leitkulturdebatte. "Ich bin stolz auf unser Land", sagt der Politiker.

CSU-Generalsekretär Markus Söder warnt die Union vor einem Verlust ihres konservativen Profils. Söder sagte der Münchner Abendzeitung: "Die Union muss aufpassen, bei dem Versuch, neue Wähler zu gewinnen, nicht die alten zu verlieren."

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Söder will eine neue Leitkulturdebatte. (© Foto: dpa)

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Um auf Bundesebene ein Ergebnis von "40 Prozent plus X" zu erreichen, sei es "elementar, die wertkonservativen Wähler an uns zu binden".

Söder fügte hinzu: "Im Wahlkampf 2005 haben wir versucht, die Menschen vor allem mit Zahlen und ökonomischen Fakten zu überzeugen. Das allein reicht aber nicht aus."

Die Union brauche vielmehr auch "einen geistig-kulturellen Überbau". Auf die Frage, ob er dabei an so etwas wie die "deutsche Leitkultur" denke, antwortete Söder: "Natürlich."

So gehöre in ein bayerisches Klassenzimmer "ein Kruzifix und kein Kopftuch". Der CSU-Generalsekretär fügte hinzu: "Auch ein aufgeklärter Patriotismus ist wichtig. Ich bin stolz auf unser Land."

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(ddp-bay)