Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat mit den folgenden Worten zu den gegen ihn erhobenen Prügelvorwürfen Stellung genommen.
Die Vorwürfe gegen Bischof Mixa reißen nicht ab. Eine weitere Betroffene meldete sich in der SZ zu Wort und berichtet von brutalen Misshandlungen.
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Nun meldet sich der Augsburger Oberhirte zu Wort. In einer persönlichen Erklärung weist der Geistliche alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück - und gibt sich gesprächsbereit.
Mixas Erklärung im Wortlaut:
"Ich bin zutiefst erschüttert über die Anschuldigungen, die mir gegenüber erhoben werden. Ich versichere nochmals, dass ich zu keiner Zeit gegen Kinder und Jugendliche körperliche Gewalt in irgendeiner Form angewandt habe.
Mixa will zuhören
Ich bin gerne bereit, mit Männern und Frauen, die in ihrer Jugendzeit im Kinderheim St. Josef in Schrobenhausen gelebt haben, über ihre Erinnerungen, Erlebnisse und Vorwürfe zu sprechen, um zuzuhören und zu erfahren, was sie in ihrer Kindheit belastet hat.
Die Sorge um das Wohl und die Zukunft von Kindern, Jugendlichen und Familien ist ein vorrangiges Anliegen meiner seelsorglichen Arbeit seit eh und je."
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(sueddeutsche.de/ddp/odg)
Die neueste Antwort
Zur Erinnerung: nur falsche eidesstattliche Versicherungen
vor einer zuständigen Behörde sind strafbar. §156 StGB lautet:
"Wer vor einer zur Abnahme einer Versicherung an Eides Statt zuständigen Behörde eine solche Versicherung falsch abgibt oder unter Berufung auf eine solche Versicherung falsch aussagt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
Es ist fraglich, ob die SZ-Redaktion als zuständige Behörde aufgefasst werden kann.
Herablassend.
Warum schreibt er nicht gleich: Ich bin bereit, ihnen zuzuhören und mir anzuhören, welche Belastungen in Kindheit und Jugend (schlechte Familien! schlechte Gene!) sie zu so verwerflichen Menschen gemacht haben, dass sie in die Hand beissen, die sie einst schlug (aeh fürsorglich behandelte) Ausserdem biete ich ihnen die Vergebung an für ihre Aussagen (10 Ave Maria und ein paarmal Rosenkranz beten, ausserdem mein Auto waschen, auf Prügelstrafe verzichte ich ausnahmeweise mal, weil sie ja schon erwachsen sind).
Oh doch, anstatt eines "Ehrenworts" das bei manchen Leuten nicht so recht ernst genommen werden kann (abr nicht mal so was hat Mixa abgegeben) ist Meineid eine Straftat.
Tja, für eine eidesstattliche Versicherung reicht's beim Bischof offenbar nicht. Er sollte seine Gewalttätigkeit eingestehen. Vielleicht verzeiht ihm sein Gott dann...