Dritt- oder Viertauto? Egal. Wer es sich leisten kann und mag, dem wird das neue 6er Cabrio von BMW ans Herz wachsen. Gerade, weil es auch ein paar fast liebenswerte Mängel aufweist. Die erste Ausfahrt.
Der erste Eindruck: Mann, ist das gelungen. Wie beim 5er ist jetzt auch beim neuen 6er Cabrio von BMW, das kurioserweise diesmal noch vor dem Coupé auf den Markt kommt, die Designwelt wieder in Ordnung.
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Das neue 6er Cabrio ist flacher als zuvor, jede scharfe Kante sitzt am richtigen Platz, die Seitenansicht wirkt Pfeil-artig, nervige Sicken sind ebenso Vergangenheit wie das unschöne Bürzelheck des Vorgängers. Auch das hervorragend gedämmte und vollelektrische Stoffdach mit seinen seitlichen Finnen blieb nahezu unverändert (BMW wechselte nur den Zulieferer). Die BMW-Niere vorne steht nun wieder steiler, fällt nach unten ein wenig nach hinten ab und gibt so den Haifisch.
Kein neues Auto aber auch ohne Dimensionen-Wachstum - der neue Sechser macht da keine Ausnahme. Er wurde länger und breiter: Er ist nun 4,89 Meter lang und etwas mehr als zwei Meter breit (Außenkante Außenspiegel).
Damit wuchs auch der Radstand um 7,4 Zentimeter auf 2,86 Meter und weckte kurz ein paar Hoffnungen für den Fond des 2+2-Sitzers. Aber: Dieser Mehrplatz kommt nur marginal dem Innenraum zugute - der Platz wird für den gesetzlich vorgeschrieben Fußgängerschutz und damit für den Vorbau des Autos benötigt. Der Motor wanderte auch deswegen hinter die Vorderachse.
Kleines Trostpflaster: Zumindest "ein bisschen was" kommt auch dem Raum hinter der Vordersitzen zugute, da stehen "die Rücklehnen im Fond jetzt weniger steil", so ein BMW-Sprecher. Soll heißen: Wer will, kann jetzt etwas bequemer auf der Rückbank lümmeln.
Ansonsten hat auch das Interieur vom Modellwechsel profitiert: Die BMW-typische Fahrerorientierung des Cockpits ist wieder zurück, alle Linien bis hin zum inneren Türgriff vermitteln einen ungestümen Vorwärtsdrang, die Materialien sind prima ausgewählt und verarbeitet.
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Kuriose Schilder (4)
"Trotz reichlichem Einsatz von Kunstoff und Aluminium."
ZACK. Treffer und Versenkt.
DAS soll ein SPORTwagen sein? Anno 2011?
Sorry, bin gerade geschwächt durch Grippe, Literweise tee mit etwas Rum usw. usf.
Aber so besoffen kann doch niemand sein und DAS als SPORTwagen zu betiteln?
DAS, das ist eine fette, gedopte, Blech gewordene Klein-Kinder-Phantasie für alte Herren, die glauben, damit jung und dynamisch zu wirken. sonst nix.
O tempora, o mores...
Da hams dem Dings, dem Gündda, amal a Reise zahlt, nach Afrika.
Da darf er dann ein Auto fahren, des er sich im Lebn ned leisten könnt.
Wahrscheinlich auch noch ein Woch' im Wellness-Hotel... (könnt er sich auch ned...)
Da kann er doch ned heimkommen und einen Artikel schreibn?
Wer zahlt, schafft an! SO! ist des...
DW, der hier in der SZ keinen Auto-"Test" ernst nimmt. Den Presserat auch nicht.
"Das ist viel, sehr viel Geld"
Mia hams doch! oder?
Ausserdem muss ich "Rheinländer" recht geben. Solche Artikel sind in "Fach"zeitschriften oder "Männer"magazinen besser aufgehoben.
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