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Kraftwerke:Der Erfolg des China-Syndroms

Wann wurde die Windkraft erfunden, welcher Hollywood-Thriller wurde nur aufgrund einer nuklearen Beinahe-Katastrophe zum Kassenschlager und welche Tiere wurden rund um Tschernobyl ausgewildert? Wissenswertes über Energie und Kraftwerke.

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Quelle: SZ

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Die Chinesen nutzten bereits vor 1700 Jahren Windkraft. In Europa gibt es erst seit etwa 800 Jahren Windmühlen.

Foto: oh

Japan hebt Gefahr des Atomstörfalls auf höchste Stufe

Quelle: dpa

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Zur bisher größten Katastrophe in einem Atomkraftwerk kam es infolge eines Erdbebens und einem anschließenden Tsunami im März 2011 im japanischen Reaktor Fukushima I: Das Unglück führte zu einer massiven radioaktiven Kontamination von Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmitteln rund um das Kernkraftwerk. Die Folgen des schweren Störfalls sind immer noch nicht absehbar.

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Quelle: SZ

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Im März 1979 kam in den USA der Spielfilm "Das China-Syndrom" in die Kinos. Der Film über einen fiktiven Unfall in einem Kernkraftwerk wurde zum Erfolg, als es am 28. März 1979 im Kernkraftwerk Three-Mile-Island, Pennsylvania, fast zu einer wirklichen Katastrophe kam.

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Quelle: SZ

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Oskar von Miller, Erbauer des Walchenseekraftwerks, wird der Satz "In diesem Haus darf jeder machen, was ich will" zugeschrieben. Zu lesen ist er im Deutschen Museum in München, das von Miller gegründet hat.

Foto: oh

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Quelle: SZ

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In der Sperrzone um das Kernkraftwerk Tschernobyl, in dem es 1986 zu einer Kernschmelze kam, wurde in den 1990er-Jahren eine Gruppe Przewalski-Pferde ausgewildert. Die Wildpferde gelten als vom Aussterben bedroht.

Foto: Haas

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Die Bankside Power Station in London wurde 1995 für die Verfilmung von Shakespeares "Richard III." als Kulisse genutzt: Die Turbinenhalle wurde zum Tower of London umfunktioniert.

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Das Wasserkraftwerk in Heimbach in der Eifel ist für seine aufwendige Bauweise berühmt: Die Messgeräte in dem Jugendstil-Gebäude sind aus Messing und auf Marmorplatten montiert.

Foto: RWE

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Der Voltasee in Ghana ist flächenmäßig der größte Stausee der Erde. Am Akosombo-Staudamm erzeugt ein Wasserkraftwerk Strom.

Foto: oh

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Quelle: SZ

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Pedanten könnten darauf hinweisen, dass der Begriff Kraftwerk aus physikalischer Sicht falsch ist: Die Anlagen wandeln Energie, aber keine Kraft um. Im 19. Jahrhundert wurde Kraft synonym für Energie verwendet.

Foto: oh

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Quelle: SZ

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In Hamburg wird in einem Projekt versucht, mit Algen das CO2 aus den Abgasen eines Blockheizkraftwerkes zu filtern.

Foto: oh

© sueddeutsche.de/bön
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