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Pandemie:Großes Vertrauen in Corona-Forschung

Das Vertrauen in die Forschung ist während

Von felix Hütten

Die große Mehrheit der Menschen in Deutschland hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie starkes Vertrauen in die Wissenschaft - deutlich mehr als in den vergangen Jahren. Das zeigt das Wissenschaftsbarometer Corona Spezial der Initiative "Wissenschaft im Dialog", das an diesem Dienstag veröffentlicht wurde. Demnach geben 73 Prozent der Befragten an, in der Pandemie "eher" oder "voll und ganz" in Wissenschaft und Forschung zu vertrauen. In den vergangenen Erhebungen lag dieser Wert bei etwa 50 Prozent.

Besonders großes Vertrauen genießen der Umfrage zufolge derzeit Ärztinnen und Ärzte sowie generell medizinisches Personal, dicht gefolgt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Besonders Menschen mit hohem formalen Bildungsniveau sprechen dieses Vertrauen aus, während Befragte mit eher niedrigem Bildungsniveau nur zu etwa 50 Prozent den Aussagen von Wissenschaftlern zur Coronakrise Glauben schenken.

Seit 2014 ermittelt die Initiative jährlich die Einstellungen der Menschen in Deutschland gegenüber Wissenschaft und Forschung. Die aktuellen Ergebnisse des Wissenschaftsbarometers basieren auf 1009 Telefoninterviews mit über 14-jährigen deutschsprachigen Personen aus Privathaushalten.

© SZ vom 29.04.2020
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