Reefballs vor der Küste Tampas, Florida

Die ein bis zwei Meter großen Hohlkugeln aus Beton haben zahlreiche Öffnungen, in denen Meeresorganismen Unterschlupf finden können. Sie werden im flachen Wasser versenkt und eignen sich vor allem für Lebewesen, die sich auf festem Untergrund ansiedeln, etwa Muscheln, Seeanemonen oder Schwämme.

Mit der Zeit bilden sich dicht besiedelte Unterwasserlebensräume. In vielen Projekten weltweit wurden inzwischen Riffbälle eingesetzt. Auch vor deutschen Küsten wurden bereits Riffbälle versenkt, zum Beispiel in der Kieler Bucht. Für viele Projektpartner besteht ein Vorteil gegenüber herkömmlichen Wellenbrechern auch darin, dass die Riffbälle unter Wasser liegen und nicht zu sehen sind.

Bild: imago/ZUMA Press 5. Januar 2018, 10:502018-01-05 10:50:45 © SZ.de/fehu