Mathematik:Ein Problem, so alt wie die Pyramiden

Lesezeit: 4 min

Mathematik: Die Summe dieser Brüche ergibt eins. Das Beispiel ist für viele Menschen noch nachvollziehbar - anders als der nun geführte Beweis.

Die Summe dieser Brüche ergibt eins. Das Beispiel ist für viele Menschen noch nachvollziehbar - anders als der nun geführte Beweis.

(Foto: SZ-Grafik)

Einem britischen Zahlentheoretiker ist ein eleganter Beweis des sogenannten Erdős-Graham-Problems gelungen. Es geht darin um eine der ältesten Fragen der Mathematik.

Von Andreas Jäger

Die ägyptische Zahlschrift gibt noch immer Rätsel auf. Was etwa die Aussprache der Zahlenbilder angeht, ist man sich unter Fachleuten nicht ganz sicher, ob die Hieroglyphe für eine Million - das Symbol des Unendlichkeitsgottes - "Heh" ausgesprochen wurde, "Huh", oder doch eher "Hah". Andere Hieroglyphen, wie der Frosch für die Zahl 100 000, die Wasserlilie für 1000 oder das Rindsgespann für zehn wirken zwar archaisch, das Zahlensystem der alten Ägypter war jedoch durchaus modern. So gab es ein eigenes Zeichen für jede Zehnerpotenz von eins bis eine Million. Selbst Brüche, zumindest solche größer als null, konnten die Ägypter ausdrücken.

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