Erneuerbare Energien:Inseln der Zukunft

Lesezeit: 7 min

Fünf europäische Inseln demonstrieren, wie eine klimafreundliche Versorgung mit Energie funktionieren könnte.

Von Thomas Weidenbach und Michael Gärtner

Garoé heißt der heilige Baum der Einwohner von El Hierro. Er ist das Wahrzeichen, das jeder auf der kleinsten der Kanarischen Inseln kennt. Riesig soll er gewesen sein, seine Krone ragte bis in die Wolken. An seinem Fuß bildete sich aus der kondensierten Luftfeuchtigkeit ein Teich. Groß genug, um die Menschen auf der staubtrockenen Vulkaninsel mit Trinkwasser zu versorgen. Wo laut Insellegende einst der Wunderbaum gestanden hat, wächst heute ein Lorbeer in einer schwer zugänglichen Felsnische. Mit seinen feinen, moosbewachsenen Ästen und Blättern sammelt auch dieser Baum Feuchtigkeit aus den tief hängenden Wolken, die der Passatwind über El Hierro treibt. Die herabfallenden Wassertröpfchen haben sich am Fuß des Stamms zu einem Tümpel vereint.

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