bedeckt München

Corona-Maßnahmen:Das wird so nichts

Black-Friday-Shopping am Freitagabend in der Fußgängerzone Stuttgart. Die Flaniermeile Königstraße ist trotz Corona-Pan

Black-Friday-Shopping in der Stuttgarter Fußgängerzone.

(Foto: Arnulf Hettrich via www.imago-images.de/imago images/Arnulf Hettrich)

Der Mini-Lockdown ist gescheitert - und dafür gibt es Gründe. Über halbherzige Verbote und uneinsichtiges Verhalten.

Von Werner Bartens

Preisfrage - unter den Einsendern wird ein handgeschnitztes Corona-Scrabble für die Pandemie-Vokabeln des Jahres verlost: Wer verhält sich gerade trotziger und kindischer? Bayerns Schärfer-strenger-Söder-Ministerpräsident, der nach dem Motto zu verfahren scheint, was bisher nicht funktioniert, klappt, wenn man es nur umso doller einfordert. Klar, zeigt ja die Lebenserfahrung, dass die Wand nachgibt, wenn man oft genug mit dem Kopf dagegen rennt. Oder doch diese widerborstigen Menschen, die sich nicht an die staatlichen Vorgaben und Appelle halten und der pubertären Logik anhängen, dass etwas unbedenklich sein muss, wenn es nicht verboten ist. Sonst wäre es schließlich nicht erlaubt. Sicher, so wie es auch nicht verboten ist, mit Fön in die Badewanne zu steigen oder sich nur von Marzipanschweinen zu ernähren.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Corona-Strategie
Frankreich wurstelt sich durch
Maisach: Neubaugebiet / Gewerbegebiet West / Immobilien; WIR
Immobilien
Kostenrisiko Eigenheim
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Wohnanlage aus den 1950er Jahren in München, 2018
München
Wenn die Zwischenmieterin nicht geht
Baron Peter Piot
Epidemiologie
Der Virenjäger
Zur SZ-Startseite