Zweiter Weltkrieg:Stiftung  befasst sich mit Krupps Verbrechen

Die Krupp-Stiftung, größte Aktionärin des Thyssenkrupp-Konzerns, will Kriegsverbrechen ihres Namensgebers Alfried Krupp von Bohlen und Halbach aufarbeiten. "Er hat ohne Zweifel Schuld auf sich geladen, über die keineswegs schon alles gesagt und geschrieben ist", sagt Kuratoriumschefin Ursula Gather. Die Stiftung befasse sich nun abermals mit der Schuld des letzten Inhabers der Stahlfirma Krupp. "In der Nachkriegszeit geschah dies eindeutlich unzulänglich", so Gather. Krupp hatte im Zweiten Weltkrieg Waffen hergestellt und Zwangsarbeiter beschäftigt. Alfried Krupp wurde 1948 in den Nürnberger Prozessen verurteilt. Sein Vermögen ging nach dem Tod 1967 auf die gemeinnützige Stiftung in Essen über, die ein umfangreiches Archiv führt.

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