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US-Autobauer:Mark Fields rückt an die Spitze von Ford

Mark Fields

Künftig der starke Mann bei Ford: Mark Fields

(Foto: dpa)

Früher als erwartet räumt Alan Mulally den Chefposten bei Ford. Sein Nachfolger Mark Fields kommt aus den eigenen Reihen und ist einer der wichtigsten Protagonisten bei der Rettung des Autokonzerns gewesen.

Der US-Automobilkonzern Ford bekommt schon zur Jahresmitte einen neuen Chef. Der bislang fürs Tagesgeschäft zuständige Manaager Mark Fields übernimmt zum 1. Juli den Vorstandsposten von Alan Mulally, wie das Unternehmen in Dearborn/Michigan mitteilte. Damit hört der 63-Jährige ein halbes Jahr früher auf, als erwartet.

Ein Generationswechsel deutete sich allerdings schon länger an. Fields war Ende 2012 vom Chef des wichtigen Amerika-Geschäfts zum zweiten Mann im Konzernmanagement befördert worden. Schon zuvor hatte der 53-Jährige als Kronprinz gegolten. Fields war einer der wichtigsten Mitstreiter Mulallys bei der Rettung von Ford.

Mulally hatte es geschafft, Ford als einzigen der drei großen US-Autobauer ohne Staatshilfe durch die Wirtschaftskrise zu steuern. Er war 2006 vom Flugzeugbauer Boeing zu Ford gekommen und stellte damit eine absolute Ausnahme in der Detroiter Autowelt dar. Fields dagegen ist ein Eigengewächs, das zahlreiche Führungspositionen bei Ford innehatte.

© Süddeutsche.de/dpa/schma/jobr
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