Studie:Mehr Nebenjobs vor Pandemie

Vor der Corona-Krise haben sich deutlich mehr Menschen für einen Nebenjob entschieden. Die Zahl der Mehrfachbeschäftigten sei im Zeitraum 2013 bis 2019 von etwa 2,8 Millionen auf mehr als 3,5 Millionen gestiegen, heißt es in einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Bis Juni 2020 sank demnach aber die Zahl pandemiebedingt um 150 000. Es geht in den meisten Fällen um 450-Euro-Jobber, deren Verdienst steuerfrei ist. Außerdem gibt es "Hybridbeschäftigte", die neben ihrer Festanstellung noch als Selbständige tätig sind. Zuvor hatte die Rheinische Post berichtet. Es sei wünschenswert, wenn Teilzeit-Beschäftigte ihre Arbeitszeit in der Hauptbeschäftigung ausweiten, anstatt einen Nebenjob zu haben, so die Autoren. Geringfügige Nebenbeschäftigungen sollten aber steuerfrei bleiben.

© SZ vom 26.05.2021 / dpa
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB