Ökologische LandwirtschaftTypisch Bio!

Warum ist die ökologische Landwirtschaft so viel aufwändiger als die konventionelle? Wir haben Biohof-Verwalter Andreas Hopf gebeten, uns die Unterschiede bei einem Ackerbaubetrieb zu erläutern. In Bildern.

Warum ist ökologische Landwirtschaft so viel aufwändiger als konventionelle? Wir haben Andreas Hopf, Verwalter des Bioland-Betriebs der Familie von Gumppenberg in Pöttmes, gebeten, die Unterschiede anhand eines typischen Ackerbaubetriebs zu erläutern.

Beim konventionellen Anbau läge zwischen den beiden Saatreihen noch eine dritte. Da Bio-Betriebe Unkraut nicht chemisch bekämpfen, müssen sie es mechanisch entfernen. Das geht nur, wenn die Maschinen genügend Platz zwischen den Reihen haben. Zusätzlicher Vorteil: Der Wind kann besser durch die Reihen wehen, das reduziert die Bildung von Pilzkrankheiten.

Trotz der geringen Reihenzahl stehen übrigens genauso viele Pflanzen wie im konventionellen Anbau auf dem Feld. Denn die einzelnen Reihen werden dichter bepflanzt. Doch selbst mit dieser Technik ist der Ertrag am Ende ohne chemische Hilfsstoffe wie Pflanzenschutzmittel und Kunstdünger nur halb so groß.

Bild: Daniel Hofer 3. März 2014, 15:252014-03-03 15:25:03 © Süddeutsche.de/hgn/luk/jab