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Finanzen:Wie nachhaltige Anleger auf dem grauen Kapitalmarkt Geld verlieren

Illustration: Jessy Asmus

Anteile an Biogasanlagen, Direktbeteiligungen an Windkraftwerken, Darlehen für energieeffiziente Immobilien: Nachhaltige Investments sind beliebt auf dem grauen Kapitalmarkt - aber selten empfehlenswert.

Von Jan Willmroth

Die Tapferen der ersten Stunde hatten Glück. Im kommenden Jahr werden die Anleger das Geld zurückerhalten, das sie vor 25 Jahren Harry Assenmacher anvertrauten, mit gutem Gewissen, aber völlig ungewissen Aussichten. Assenmacher fing damals in den Neunzigern an, Brachflächen in Panama aufzuforsten und sie hektarweise an Investoren in Deutschland zu verpachten, für 25 Jahre. In Kürze stehen die ersten Schlussernten an. Dann werden mit Geld aus Deutschland finanzierte Tropenhölzer auf den Markt kommen, und Assenmachers Firma Forest Finance wird ihre alten Prognosen halten können: Wer von Beginn an dabei war, kommt am Ende auf eine Jahresrendite zwischen vier und sechs Prozent.

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