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Microsoft, Pamu und Co.:Earbuds im Vergleich

Das können verschiedene Earbuds.

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Windows-Fan

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Quelle: Hersteller

Man könnte sie fast für Ohrringe halten, die dezenten runden Clips in mattem Weiß und Perlmutttgrau. Die Surface Earbuds von Microsoft unterscheiden sich optisch deutlich von den vielen Airpod-Klonen. Sie werden nicht einfach ins Ohr gestöpselt, sondern in die Ohrmuschel hineingedreht. Das funktioniert gut, sie sitzen leicht und ohne zu drücken. Gesteuert werden sie, in dem man rechts oder links auf die flache Oberfläche tippt oder wischt. Nach dem Verbinden mit dem Handy erklärt eine Stimme, welche Seite für welche Funktion zuständig ist. Der Sound ist gut und die Lautstärke lässt sich ziemlich hochdrehen. Trotz eines Preises von rund 220 Euro haben die Surface-Earbuds kein Noise-Cancelling. Dafür lassen sich mit ihnen unter Windows 10 Präsentationen umblättern und Texte diktieren.

Mirjam Hauck

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Kumpels

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Quelle: Hersteller

Die Magic Earbuds der Huawei-Tochter Honor wirken wie eine Kreuzung aus den beiden Apple-Airpods. Die Form erinnert an die erste Variante, allerdings werden sie wie die Airpods pro in den Gehörgang gesteckt. Dort halten sie gut, solange man nicht versehentlich drankommt. Dafür besteht eigentlich auch kein Grund, denn Bedienelemente haben die Earbuds nicht an Bord, gesteuert wird ausschließlich über das verbundene Gerät. Der Klang ist ordentlich, aber nicht außerordentlich. Gefallen hat dagegen, dass sich die Hörer sehr schnell und zuverlässig mit dem Smartphone verbinden. Drei Mikrofone sorgen für Geräuschreduzierung beim Telefonieren. Die Ladebox ist angenehm klein und hat einen zeitgemäßen USB-C-Anschluss. Der Preis von etwa 90 Euro ist der Leistung angemessen.

Helmut Martin-Jung

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Hallodris

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Quelle: Hersteller

Padmate hat mit seinen auf einer Crowdfunding-Plattform präsentierten Ohrhören der Pamu-Slide-Reihe einiges Aufsehen erregt. Der jüngste Spross heißt Pamu Slide Mini. Das Gehäuse ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich geschrumpft, der namensgebende Schiebemechanismus ist dabei allerdings weggefallen. Auch andere Geräte kann man mit der kleinen Ladebox nicht mehr laden. Die Hörer ähneln den ersten Airpods, sind aber etwas massiger. Der Klang lässt sich als dem Preis (etwa 80 Euro) angemessen bezeichnen - wenn man ihn denn vernimmt. Das Testgerät jedenfalls gab schon nach kurzer Zeit auf einer Seite keinen Ton mehr von sich, was die andere Seite offenbar ebenfalls dazu bewog, den Geist aufzugeben. Die Hörer lassen sich verbinden, spielen aber keine Musik mehr ab.

Helmut Martin-Jung

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Sportsfreunde

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Quelle: Hersteller

Sportliebhaber kennen das: Mit einem großen Kopfhörer will man nicht unbedingt joggen. Fahrradfahren ginge nur ohne Helm - bleiben also Ohrstöpsel. Doch je mehr man sich bewegt, umso leichter fallen sie auch mal aus dem Ohr. Speziell für den Sport entwickelte Ohrhörer haben daher meist Bügel. So auch die Spirit X2 von Soundcore. Die Hörer kommen in einer hübschen Ladebox, in die sie sich trotz der relativ großen Bügel gut platzieren lassen. Die Hörer werden mit dem Slogan "Epic Bass" beworben. Zum Glück ist die Bassverstärkung aber optional. Sie lässt sich durch längeres Drücken auf einen der beiden Wippschalter aktivieren und auch wieder ausschalten. Die Hörer sind gegen Feuchtigkeit nach der Norm IP 68 geschützt, sollten also einen Regenguss locker aushalten (circa 99 Euro).

Helmut Martin-Jung

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Lärmhasser

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Quelle: Hersteller

Anders als Apples erste Airpods kommen die Airpods Pro mit aktiver Geräuschunterdrückung. Deshalb werden sie jetzt auch in den Gehörgang gesteckt, nicht bloß wie die Vorgänger außen ins Ohr gehakt. Was gefällt: Der gute Klang, die für Stöpsel gute Geräuschunterdrückung und das weniger auffällige Design. Anders als sonst von Apple gewohnt, lassen sich die Airpods per Bluetooth auch mit Nicht-Apple-Geräten verbinden, was schnell und zuverlässig klappt. iPhone-Besitzer dürfen sich darüber freuen, dass beim Einrichten geprüft wird, welche der drei mitgelieferten Silikon-Ohrmanschetten am besten passen. Die Airpods pro halten ganz gut im Ohr, lassen sich aber etwa beim Abnehmen eines Fahrradhelms auch leicht abstreifen. Beim Listenpreis von 272 Euro ist da also ein wenig Vorsicht anzuraten.

Helmut Martin-Jung

© SZ

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