Konjunktur:OECD: Weniger Wachstum

Die Aussichten für die weltweite Wirtschaft trüben sich angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nach Ansicht der Industriestaaten-Organisation OECD ein. Das Wirtschaftswachstum werde 2023 nur noch bei 2,2 Prozent liegen, teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit. Das sei deutlich weniger als vor dem Krieg erwartet. Im laufenden Jahr rechnet die OECD mit einem Wachstum von 3,1 Prozent. 2024 soll das Wachstum dann auf 2,7 Prozent steigen. Asien werde dabei der Hauptmotor sein, während Europa, Nordamerika und Südamerika nur sehr langsam wüchsen. In der Euro-Zone schrumpft das Wachstum im kommenden Jahr auf 0,5 Prozent; 2024 soll es auf 1,4 Prozent steigen. In den USA sieht es ähnlich aus. Die Aussichten seien allerdings ungewiss, so die OECD. Sollte es an den Märkten zu Energie-Engpässen kommen, könnte das Wachstum noch schwächer ausfallen.

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