Klaus Fischer Die Ungeduld des Dübel-Königs

Klaus Fischer übernahm das Unternehmen 1980 von seinem Vater Artur, dem genialen Erfinder - und baute es kräftig aus. Die Übergabe an einen seiner Söhne scheiterte. Nun holte er einen Mann aus dem Betrieb.

(Foto: Uli Deck/dpa)

Fischer produziert mehr als 15 Millionen Dübel und Schrauben - pro Tag. Oberhaupt Klaus Fischer gibt die Geschäftsführung zwar öfter mal ab, ist aber ständig präsent. Über einen Chef, der immer weiter im Betrieb mitmischt.

Von Stefan Mayr, Waldachtal

An diesem Mittwoch vor 60 Jahren hat Artur Fischer ein Patent für ein Produkt angemeldet, das heute wohl mindestens in jedem zweiten Haus dieser Welt steckt: der "Spreizdübel" aus "zähem und alterungsbeständigem Kunststoff". So manches Unternehmen würde um den 60. Geburtstag einer solchen Erfindung voller Stolz eine Festwoche organisieren mit Gala-Dinner und Abschluss-Party. Beim Dübel-Fischer im Nordschwarzwald ticken sie anders. Patriarch Klaus Fischer, Sohn des Dübel-Erfinders, spart sich das Geld und steckt es lieber in die Zukunft.

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