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IWF:Hilfe für arme Länder

Der Internationale Währungsfonds (IWF) kann besonders armen Ländern künftig mit mehr finanziellen Mitteln unter die Arme greifen. Er teilte am Donnerstag mit, von fünf Staaten dafür verbindliche Zusagen in Höhe von 11,7 Milliarden Dollar erhalten zu haben. Diese Gelder kann der IWF dann für Kredite und Zuschüsse in Notlagen einsetzen. Die Gelder kämen von Japan, Großbritannien, Frankreich, Kanada und Australien, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa. Damit solle konkret ein Hilfstopf gegen Armut aufgestockt werden. Georgiewa hatte allerdings um 17 Milliarden Dollar gebeten. Panama gewährte der IWF bereits einen Notkredit von umgerechnet 470 Millionen Euro.

© SZ vom 17.04.2020 / dpa, Reuters
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