Investmentbanking:Credit Suisse wird umgebaut

Der neue Verwaltungsratspräsident Antonio Horta-Osorio baut die Credit Suisse um. Das bisher auf drei Divisionen verteilte Kerngeschäft mit reichen und superreichen Privatkunden zieht die skandalgeplagte Schweizer Großbank in einer Division zusammen, wie Credit Suisse mitteilte. In dem Geschäft will die Bank aus rund zehn Nicht-Kernmärkten aussteigen. In der Investmentbank, die dem Institut mit dem Zusammenbruch des Hedgefonds Archegos im Frühjahr einen Verlust von fünf Milliarden Franken eingebrockt hatte, setzt Credit Suisse erneut das Messer an. So will sich das Institut aus dem sogenannten Prime Brokerage weitgehend verabschieden. Zudem soll das Corporate-Banking-Exposure optimiert und der Bestand an langfristig strukturierten Derivaten verringert werden.

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