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Immobilien:Neumieter zahlen weniger

Nach Jahren kräftiger Mietsteigerungen gibt es eine leichte Entspannung für neue Mieter. Im ersten Quartal sanken die Neuvertragsmieten im bundesdeutschen Durchschnitt erstmals seit 2005 leicht, wie der Immobilienberater F+B in Hamburg mitteilte. Gemessen am Schlussquartal 2018 fielen die Mieten in neu abgeschlossenen Verträgen um 0,3 Prozent. Auch in Metropolen wie München habe es Rückgänge gegeben, so das Forschungsinstitut, das Daten für Mietspiegel erstellt und Kommunen berät. Ob sich der Trend verfestige, sei unklar. Gemessen am ersten Quartal 2018 kletterten die Neuvertragsmieten weiter um zwei Prozent. Bestehende Mietverträge wurden teurer: Sie stiegen von Januar bis März 2019 gemessen am Vorquartal leicht um 0,4 Prozent, zum Vorjahresquartal um 1,4 Prozent.