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Facebook:Konzerne machen Druck

Immer mehr Konzerne wollen Werbeanzeigen bei Facebook stoppen und die Online-Plattform damit zu einem stärkeren Vorgehen gegen rassistische und gewaltverherrlichende Inhalte bewegen. Dazu zählen Firmen wie der US-Mobilfunkbetreiber Verizon, die Konsumgüterkonzerne Unilever und Procter & Gamble, der Eiscreme-Hersteller Ben & Jerry's sowie die Outdoorbekleidungskonzerne Patagonia und North Face. Die Aktien von Facebook und auch Twitter brachen am Freitag zwischenzeitlich um mehr als sieben Prozent ein. Facebook gab an, einlenken zu wollen, um weiteren Schaden durch den Boykottaufruf von Bürgerrechtsgruppen abzuwenden. Fast alle Erlöse von Facebook kommen aus dem Anzeigengeschäft.

© SZ vom 27.06.2020 / Reuters/SZ

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