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DIW:Runter mit der Mehrwertsteuer

Kindertagesstätte in Dresden

Dem Kind ist es egal, den Eltern nicht. Sie zahlen für die Windeln 19 Prozent Mehrwertsteuer.

(Foto: Arno Burgi/picture alliance/ZB)

Das DIW schlägt statt einer Senkung der Einkommensteuer vor, die Mehrwertsteuer zu verringern.

Die großen Parteien sind sich im Wahlkampf einig: Die Einkommensteuer muss runter. Sowohl Union als auch SPD sprechen sich dafür aus, den Spitzensteuersatz von 42 Prozent erst ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 60 000 Euro zu erheben. Bislang greift der Fiskus bereits ab 54 000 Euro so kräftig zu. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt nun stattdessen vor, die Mehrwertsteuer zu senken. Wenn die Politiker die unteren und mittleren Einkommen steuerlich entlasten wollten, sei das "der richtige Weg", sagte DIW-Chef Marcel Fratzscher. Was sich hinter dem Vorschlag verbirgt:

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