Deutsche Bahn:Vorerst kein neuer GDL-Streik

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) will unmittelbar nach der dritten Streikwelle zunächst keine weiteren Arbeitskämpfe ankündigen. Zum Ende eines Streiks drohe man nicht schon mit dem nächsten, sagte GDL-Chef Claus Weselsky. "Man muss natürlich der anderen Seite auch etwas Zeit geben und Gelegenheit, sich zu korrigieren. Ich denke, dass das immer noch möglich ist." Auch der Bund sei gefordert, "hier werden Steuermillionen verbrannt für nichts", sagte Weselsky. Die dritte und bislang längste Streikrunde im laufenden Tarifkonflikt war in der Nacht zu Dienstag nach mehr als fünf Tagen planmäßig zu Ende gegangen. Weselsky betonte, die Forderung der GDL, einen Tarifvertrag für alle ihre Mitglieder abzuschließen, sei legitim. Dazu gehörten auch Fahrdienstleiter oder Werkstattmitarbeiter. "Solange uns die Deutsche Bahn begrenzen will auf Lokführer und Zugbegleiter, werden wir nicht in den Verhandlungsmodus einrücken können."

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