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Bundesnetzagentur:Weniger gefährliche Produkte gefunden

Die Bundesnetzagentur hat 2019 deutlich weniger gefährliche Produkte aus dem Verkehr gezogen als im Jahr zuvor. Insgesamt habe man 4,5 Millionen unsichere Produkte gesperrt, teilte die Behörde mit - 3,5 Millionen davon im Online-Handel. Im Jahr zuvor waren mit über zehn Millionen mehr als doppelt so viele Produkte verboten worden. Man könne deshalb aber nicht davon ausgehen, dass mittlerweile insgesamt weniger unsichere Waren im Umlauf seien, sagte ein Sprecher. Wie viele Waren man bei Großhändlern beschlagnahmen könne, sei starken Schwankungen unterlegen. Online-Händler, die ihre Produkte in millionenfacher Stückzahl anbieten, stehen bereits seit Jahren besonders im Fokus der Ermittler, da sich bei vielen ihrer Produkte Sicherheitslücken auftun. So waren unter den gesperrten Produkten erneut viele mangelhafte Bluetooth-Lautsprecher sowie Störsender, die GPS-Dienste oder den Mobilfunk stören können. Im vergangenen Jahr meldeten Zoll-Fahnder 13 000 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur - mit rund 400 000 betroffenen Produkten.

© SZ vom 16.01.2020 / dpa

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