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Junge Menschen und Finanzen:Die Bank macht Schule

Corona-Krise hat auch viele Studenten in Finanznöte gebracht

Studierende gelten als lukrative Kunden. Im Bild: Arbeitsplätze in der Bibliothek der Berliner Humboldt-Universität.

(Foto: Christophe Gateau/dpa)

An Schulen und Hochschulen werben Banken und Finanzvertriebe um die Kunden der Zukunft. Verpackt ist die Werbung oft in etwas, das vielen jungen Menschen wirklich fehlt: ökonomische Bildung.

Von Felicitas Wilke, München

Eigentlich, sagt John S., habe ihn bloß diese verflixte Steuersoftware interessiert. Bei Jodel, einer bei Studierenden beliebten App, war er vor gut einem Jahr auf eine Werbung der "Hochschulinitiative Deutschland" gestoßen. "Das klang seriös, als wäre es aus Steuermitteln finanziert", sagt der Masterstudent, der damals noch Gesundheitsökonomie im Bachelor studierte. Die Initiative warb mit kostenlosen Steuerseminaren für Studierende und obendrein mit dem Zugang zu einer Software, die jungen Menschen den mühseligen Papierkram erleichtern sollte.

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